Dank Maddie aktueller denn je – Microchip für Kinder

Der für seine Arbeit mit Robotern und spektakuläre Selbstversuche bekannte Wissenschaftler Kevin Warwick präsentierte jetzt an der Europäischen Universität in Madrid (UEM) ein neues System, das in Zukunft helfen soll, verschwundene Kinder aufzuspüren. 

Vor allem der Fall Maddie hat bei vielen Eltern den Wunsch nach einer solchen Technologie geweckt. Derzeit experimentiert Warwick noch an dem Microchip, doch schon in wenigen Jahren soll er einsatzbereit sein und die Lokalisierung verschwundener Kinder ermöglichen. Wie der Wissenschaftler berichtete, bekommt er seit Maddies Verschwinden täglich mehr als 1.000 E-Mails besorgter Eltern mit Anfragen nach dieser Technologie. 

Momentan ist jedoch noch unklar, ob der Chip unter die Haut implantiert, oder am Körper angebracht werden soll. Viele Experten warnen gleichzeitig vor dem Missbrauch solcher Technologien und damit vor dem Verstoß gegen ethische Grundsätze. Es gilt also noch einige Aspekte zu klären, bevor diese Technologie zum Einsatz kommen kann.