Cristiano Ronaldo: Tischtuch mit Real Madrid zerschnitten, Transfer 2016! “United oder PSG”

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Für Cristiano Ronaldo ist bald Schluss. Jedenfalls bei Real Madrid. Das berichtet ein Teil der spanischen Presse am Dienstag. Ob diesmal was dran ist?

Denn während die so genannte seriöse Presse noch über den Auftakt der Champions League nachdenkt und Vorberichte über Reals Spiel am Abend gegen Donezk schreibt, ist die Zeitschrift “Don Balon” schon wieder weit über diesen Punkt hinaus. Diesmal beruft sie sich aber auf den Internetauftritt eines anderen Blattes aus Spanien, “El Confidencial”.

Demnach scheint das Tischtuch zwischen Ronaldo und Reals Präsident Florentino Perez ernsthaft zerschnitten. Im Frühjahr soll es dabei wegen einer kleinen Bemerkung zum Bruch gekommen sein.

“Cristiano, was ist los? Du kommst an keinem Gegenspieler mehr vorbei”

Wie das Blatt berichtet, habe es eine private Unterhaltung zwischen den beiden Protagonisten gegeben. Und Perez ließ wohl eines seiner raren fußballerischen Bonmots los. Der soll seinem Weltfußballer gesagt haben: “Cristiano, was ist los? Du kommst an keinem Gegenspieler mehr vorbei.”

Was Ronaldo so tief ins Mark getroffen haben soll, dass er seinen Freund und Berater Jorge Mendes sofort auf die Suche nach einem neuen Club geschickt haben soll. Und siehe da: Manchester United und Paris Saint Germain zeigten sich interessiert. Allerdings fielen sie dann später doch wohl durch das Raster Ronaldos – aus welche Gründen auch immer.

Wie es heißt, soll der Transfer jetzt im kommenden Jahr über die Bühne gehen. Bis dorthin will Real, so wird spekuliert, Gareth Bale als neuen Superstar aufbauen. So viel ist immerhin sicher: Bale spielt unter dem neuen Coach Rafa Benitez nicht mehr auf Rechtsaußen, wo er sich, wie er jüngst bekannte, unter dem alten Coach Carlo Ancelotti noch “abgestellt und isoliert” gefühlt hatte. Sondern Bale darf jetzt als “Zehner” hinter den Spitzen agieren. Auf, wie er zuletzt auch sagte, “seiner” Position. Seltsam nur, dass Bale bei seinem englischen Club Tottenham bislang vor allem als Linksaußen und sogar linker Verteidiger aufgefallen war. Nur mit Wales darf er in der Nationalelf die prominente Zehner-Position bekleiden. Und neuerdings ja auch bei Real Madrid.

Freistoß-Quote: 7,2 Prozent…

Wo auf Cristiano Ronaldo ein anderes Problem wartet, das er sicher dringend abstellen will – und das auch nicht umstritten ist, wie die Aussagen eines Präsidenten. Denn CR7 hat seit dem 29. April 2014 keinen Freistoß mehr in der Champions League versenkt – damals beim legendären 4-0 im Halbfinale bei Bayern München. In der Liga traf er in der vergangenen Saison auch nur noch einmal, gegen Eibar beim 3-0. Ansonsten glänzt Ronaldo mit Fehlversuchen, die meisten seiner Freistöße landen in der Mauer. In der laufenden Saison versuchte Ronaldo bereits viermal sein Glück, ins Netz ging keiner seiner Freistöße. Dabei war diese Disziplin einmal sein Paradestück, bei Manchester United analysierte man gar seine Schusstechnik, um zu begreifen, wie die Bälle im Tor landeten. Lang ist’s her.

Die magere Bilanz Ronaldos bei Real Madrid in Sachen Freistöße: Von 347 direkten Versuchen gingen nur 25 ins Tor, macht eine Quote von 7,2 Prozent. Also alle 14 Versuche klingelt es im Kasten.

Bale hat in seiner Zeit bei Real bislang 31 Freistöße geschossen, vier Tore dabei erzielt – bei einer Quote von 13 Prozent. Und James kommt bei fünf Versuchen auf zwei Tore. Eine Quote von sage und schreibe 40 Prozent.

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