Busunglück in Spanien: Acht Tote, 45 Verletzte

Der Unfall ereignetet sich auf der Autobahn AP 7. 

Offenbar kam es zu Problemen mit den Reifen, woraufhin der Bus der Firma Meroño ins Schleudern geriet. 

Er durchbrach die Leitplanke und landete schlieβlich auf der Gegenspur, wo er kippte und liegenblieb. 

Der Bus war auf dem Weg von Valencia nach Barcelona. Bei den Fahrgästen handelte es sich ausschlieβlich um Marokkaner, die aus den Ferien in ihrem Heimatland nach Spanien zurückkehrten. Die meisten von ihnen arbeiten in Tarragona und Barcelona. 

Viele Fahrgäste wurden brutal aus den Fenstern geschleudert

Einer der verletzten Fahrgäste berichtete, der Fahrer habe auf halber Strecke gewechselt. Besonders schwere Verletzungen erlitten die Gäste auf der linken Seite des Busses. 

Der Aufprall war brutal. Die meisten Opfer wurden aus den Fenstern geschleudert und landeten auf dem Seitenstreifen, bevor der Bus auf dem Boden liegenblieb. 

Unter den Todesopfern befanden sich ein Kind, fünf Frauen, der 46 Jahre alte Busfahrer und ein weiterer Mann.

Am Montagmorgen sind in Castellón zwei Busse der Generalitat Valenciana aufgebrochen, die die übrigen Reisegäste nach Tarragona und Barcelona befördern werden. 

Die Autobahn wurde gesperrt

Vier Stunden lang musste die Autobahn AP-7 auf der Höhe von Oropesa del Mar in Richtung Valencia gesperrt werden. 

Auch am Montag noch werden die Untersuchungen des Busunglücks fortgesetzt, weshalb die Autofahrer über die Ausfahrt Oropesa auf die N-340 umgeleitet werden.