Börse: Schlimmster Donnerstag seit 14 Monaten

Denn die Risikoprämien, die auf die Staatsanleihen der Länder fällig sind, sind deutlich gestiegen. Und das heißt, wenn auch über Umwege: Die Investoren ziehen Kapital ab, die Kurse vieler Unternehmen an den Börsen fallen.

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So fiel der US-Leitindex Dow Jones am Donnerstag, belastet von derlei Sorgen um die Eurozone und enttäuschenden Konjunkturdaten, erstmals seit November 2009 zeitweise unter 10.000 Punkte.

In den USA hatte zudem die Zahl der wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe überraschend zugelegt, was mit Blick auf den großen Arbeitsmarktbericht am Freitag Sorgenfalten hinterließ.

Der deutsche Dax sackte um 2,45 Prozent auf 5533,24 Zähler ab und schloss auf dem tiefsten Stand seit vergangenem November.

In Japan führte eine deutliche Festigung des japanischen Yen am Freitagvormittag zur Belastung der Börse in Tokio. Der Nikkei-Index für 225 führende Werte notierte zur Handelsmitte einen Verlust von 293,33 Punkten oder 2,83 Prozent bei 10.062,55 Punkten.

Und in Spanien selbst purzelten ebenfalls die Kurse: Am Donnerstag hatte der Ibex 35, also der Index der 35 größten spanischen Unternehmen, sechs Prozent verloren – der größte Sturz seit 14 Monaten. (SAZ, dpa)

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Foto: Wikipedia