Bischof von Vitoria: Auch Diktator Franco hat Priester töten lassen

Das Schweigen der Kirche nach der Ermordung der Priester durch Franco-Truppen während des spanischen Bürgerkriegs (1936-39) sei "nicht zu rechtfertigen oder noch länger hinnehmbar", sagte Asurmendi während eines Gedenkgottesdienst zu Ehren der getöteten Geistlichen im Dom von Vitoria.

"Solch ein langes Schweigen war nicht nur eine unrechte Unterlassung, sondern auch ein Mangel an Wahrheit und ein Akt gegen Gerechtigkeit und Nächstenliebe", fügte der Bischof hinzu.

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An der Trauerfeier nahmen auch die Bischöfe von Bilbao und San Sebastian, Vertreter der baskischen Regionalregierung sowie Angehörige der getöteten Priester teil.

Die katholische Kirche hatte den Aufstand des konservativen Francisco Franco gegen die Links-Regierung der Republikaner unterstützt. Die Republikaner töteten im Verlauf des Bürgerkrieges mehrere tausend Priester, Mönche und Nonnen.

Während die Kirche viele dieser Opfer als "Märtyrer" selig sprach, schwieg sie zu der Ermordung von Kirchenleuten durch Franco-Truppen weitgehend. (SAZ/AFP)

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