Eine Delegiertenversammlung gab am Sonntag Grünes Licht für die Pläne von Clubpräsident Florentino Pérez. Danach soll die vereinseigene Arena ein völlig neues äußeres Design erhalten.

Alle Plätze in dem Stadion mit einer Kapazität von derzeit 80.000 Plätzen sollen überdacht werden. Auch die Umgebung soll umgestaltet werden. An der Vorderfront des Stadions sollen anstelle eines Parkplatzes ein Einkaufszentrum und eine Grünanlage entstehen.

„Wir stehen in der Verantwortung, unser Haus zu erhalten und zu einem weltweiten Symbol zu machen“, sagte Pérez. „Das Bernabéu-Stadion muss ein Symbol der Avantgarde sein.“

Wie die Zeitung „As“ berichtet soll das neue Stadion aussehen wie die Allianz Arena in München.

Die Delegierten billigten auch die Bilanzen der Saison 2010/11. Danach erzielte der Club Einnahmen von 480 Millionen Euro, 8,6 Prozent mehr als in der vorigen Spielzeit.

Real nahm nach Angaben des Clubchefs mehr ein als jeder andere Sportverein auf der Welt. Der Nettogewinn stieg um fast ein Drittel auf 32 Millionen Euro.

Die Schulden seien um 30 Prozent auf 170 Millionen Euro reduziert worden, sagte Pérez. Für die laufende Saison plant Real mit einem Budget von 488 Millionen Euro.