Bayern München will Favre oder Tuchel, Pep Guardiola macht Schluss? “Manchester City oder Katar”

Wie die Zeitung “Sport” aus Barcelona meldet, will Guardiola nämlich 2016 bei den Bayern aufhören und sich neue Herausforderungen suchen. Angeblich in England, wo Manchester City lockt. Oder in Katar, wo Pep eine Nationalelf für die WM 2022 aufbauen könnte.

Die Bayern wollen angeblich vor diesem Szenario schon jetzt für die Zukunft planen. Zwei Namen sind im Gespräch: Lucien Favre und Thomas Tuchel. Diese beiden Trainer, so die “Sport” nach einem Bericht des englischen “Guardian”, seien die Favoriten.

Tuchel erst als Assistent

Vor allem das Modell mit Tuchel klingt interessant. Der Ex-Coach aus Mainz könnte demnach schon im Sommer zu den Bayern gehen, um ein Jahr lang als Helfer Guardiolas dessen Methoden und Stil zu lernen. Danach könnte er das Projekt Pep in eigener Verantwortung weiterführen.

Tuchel ist 41 Jahre alt und betreute den Bundesligisten Mainz 05 zwischen 2009 und 2014. Sein größter Erfolg war Platz fünf im Jahr 2011. Zuletzt schmiss er überraschend seinen Job hin, ist seither ohne Club.

Favre, derzeit bei Borussia Mönchengladbach aktiv, ist 57 Jahre alt. Ein gestandener Coach, der sich sicherlich nicht als Assistent Guardiolas sieht. Zuletzt besiegte mit seinen Gladbachern immerhin die großen Bayern unter Pep Guardiola mit 2-0. Sein Vertrag bei der Borussia läuft noch bis 2017.

Löw bleibt Bundestrainer

Angeblich, so die “Sport”, ist bei den Bayern noch keine Hektik ausgebrochen. Man wolle in aller Ruhe einen Nachfolger für Guardiola suchen.

Ein anderer Kandidat, der seit Monaten oder sogar Jahren bei den Top-Clubs in Europa gehandelt wird, ist offenbar nicht mehr verfügbar. Joachim Löw verlängerte unlängst seinen Vertrag beim DFB und scheint sich danach in Richtung Spanien zu orientieren. In einem Interview mit dem ZDF sagte der Weltmeister: “Nach der WM in Russland 2018 möchte ich in Spanien trainieren. Dort teilt man meine Philosophie vom Fußball, offensiv und technisch stark. Deshalb glaube ich, dass Spanien eine interessante Liga hat.”

Mourinho vor Ancelotti und Pep

Geht Guardiola zu Manchester City oder gar nach Katar, winken ihm wohl auch eine Menge Tantiemen. Derzeit liegt der Katalane nur auf Platz drei der Geld-Hitliste. Hinter seinem Erzfeind José Mournho. Der führt nämlich die aktuelle Liste der Zeitung “France Football” der bestbezahlten Trainer im Fußball an. Der Portugiese bekommt klar mehr Geld als Carlo Ancalotti von Real Madrid und Pep Guardiola bei Bayern München.

1. José Mourinho (Chelsea) 18 millones

2. Carlo Ancelotti (Real Madrid) 15,5

3. Pep Guardiola (Bayern) 15,2

4. Arsène Wenger (Arsenal) 11,3

5. Louis Van Gaal (M. United) 10

6. Fabio Capello (Rusia) 9

7. André Villas-Boas (Zenit) 8,5

8. Sven-Göran Eriksson (Shanghai SIPG) 8

9. Jürgen Klopp (Borussia Dortmund) 7,2

10. Laurent Blanc (PSG) 7

-. David Moyes (Real Sociedad) 7

12. Rafael Benítez (Nápoles) 6,9

13. Walter Mazzarri (ex-Inter) 6,8

14. Roberto Di Matteo (Schalke 04) 6

15. Luciano Spalletti (ex-Zenit) 5,5

-. Luis Enrique (Barcelona) 5,5

17. Antonio Conte (Italia) 5,3

18. Manuel Pellegrini (M. City) 5,2

19. Brendan Rodgers (Liverpool) 4,9

20. Roberto Mancini (Inter) 4,8