Bayern München: Thomas Müller zu Manchester United, Pedro bleibt bei Barca! “Müller spielt immer”

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In Spanien ist es schon lange nicht mehr nur ein Gerücht, sondern schon eine halbe Wahrheit: Thomas Müller wird den FC Bayern München verlassen und wie Bastian Schweinsteiger zu Manchester United gehen. Das berichten gleich mehrere Zeitungen. Die Zeitungen zieren phasenweise im Internet ihre Berichte für die aktuellen aktuellen Transfernews sogar mit dem Konterfei Müllers.

Demnach, und das macht den Transfer Müllers für die Spanier so interessant, könnte der Transfer von Barcelonas Pedro zu United in Gefahr stehen. Denn Pedro war schon so gut wie stündlich als neuer Kicker Uniteds vermeldet worden. Jetzt aber heißt es, dass die Engländer lieber 80 Millionen Euro für Müller hinlegen wollen, als 30 Millionen für Pedro. Der Linksaußen Barcas steht außerdem am Montagabend im Aufgebot Barcas im Supercup gegen Bilbao, wo es für die Katalanen nach dem 0-4 im Hinspiel um Alles oder Nichts geht. Kein einfaches Spiel, ein hartes wohl noch dazu. Kaum zu glauben, dass Pedro also spielen würde, stünde der Transfer unmittelbar bevor. In solchen Fällen pflegen Profis eher auszusetzen, um die Operation nicht durch eine unnötige Verletzung in Gefahr zu bringen – siehe das Beispiel von Nico Otamendi, der sich derzeit beim FC Valencia ziert, die Stiefel zu schnüren, weil sein Transfer zu Manchester City wohl unmittelbar bevorsteht. Das Spiel zur Qualifikation für die Champions League am Mittwoch gegen Monaco jedenfalls lässt Otamendi lieber sausen.

Weltmeister und Champions League

Und Müller? Die Zeitschrift Don Balon vergleich Thomas Muller mit Barcas Pedro Rodríguez und kommt zu dem Schluss: “Beide ähneln sich, sie kamen ohne großen Lärm zu ihren Teams, wurden dort aber spielentscheidend. Und waren entscheidend beim Gewinn großer Titel beteiligt, darunter die Champions League sowie die Weltmeisterschaft mit ihren Ländern. Beide haben keine große mediale Ausstrahlung, sind aber für ihre Trainer von großer Bedeutung und sehr nützlich, weil sie so vielseitig sind. In diesem Sommer könnte sich die Zukunft der beiden entscheiden.”

Wie es aussieht, hat Uniteds Trainer Louis van Gaal unbeschränkte wirtschaftliche Mittel in der Hand. Nach den Abgängen von Robin Van Persie und Angel di Maria sucht der Holländer noch einen Stürmer von Kategorie, um die Attacke zu verstärken. Kommentar Don Balon: “In den letzten Tagen scheint der Deutsche einem Transfer nach Manchester näher gekommen zu sein als Pedro.” Der hatte immerhin erklärt: “Ich will Barca gar nicht verlassen, aber ich muss es ja tun, wenn ich meine Spiele spielen will.” Fest steht: Bei Barca hätte Pedro hinter Messi, Luis Suarez und Neymar keine Chance, in wichtigen Spielen aufzulaufen.

“Lieber einen Deutschen…”

Thomas Müller dagegen hat bei Bayern München keine Probleme mit der Stammelf, zu der er sicher gehört. Aber in Spanien sagt man ihm kein besonders gutes Verhältnis zu Trainer Pep Guardiola nach. Die englische Presse frohlockt bereits, demnach habe Müller um seine Freigabe gebeten. Zuletzt sagte zwar Bayern-Vorstand Rummenigge: “Müller wird Bayern nie verlassen.” Aber auch Ex-Trainer van Gaal sagte einst: “Bei mir spielt Müller immer.” Und womöglich auch so, wie es dem Bayern gefällt.

Die Zeitung Don Balon geht von einer Ablöse von 60 Millionen Euro aus, die United bezahlen würde, um Müller zu holen. Immerhin doppelt so viel wie Pedro kosten würde. Aber die Zeitung spekuliert auch, dass van Gaal lieber einen Deutschen holen würde als noch einen Kicker Barcas. Dort war er einst vom Hof gejagt worden, bis heute lässt die Presse Barcas kaum ein gutes Haar am Holländer. Holt United Pedro, würde er, ob gewollt oder nicht, van Gaal täglich daran erinnern…

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