America’s Cup: Spott und Hohn für Alinghi und BMW Oracle

Nachdem das Auftaktrennen des America’s Cup in Valencia am Mittwoch erneut abgeblasen wurde, höhnt die angesehene Zeitung "El Mundo": "Hunderte Millionen Euro haben die Monster-Yachten gekostet, aber sie halten nicht einmal Wellen von einem Meter aus."

Rennleiter Harold Bennett hatte am Mittwoch gesagt: "Ich war auf dem Meer, die Wellen kamen von Nordost, der Wind aus Westen, das war zu gefährlich, die Wellen waren einen Meter hoch."

Fakt ist: Normale Boote hätten damit keine Probleme gehabt, aber die hochgezüchteten Yachten von Alinghi und BMW Oracle schon – sie sind tendenziell zu leicht und zu schnell. Am Freitag will man es erneut versuchen, eine Startgarantie gibt es aber nicht.

Rennleiter Bennett gab laut "El Mundo" zu, dass die Yachten in diesem 33. America’s Cup kaum das so genannte Regelwerk "Deed of Gift" erfüllen. Demnach müssen die Boote bis 20 Meilen auf dem Meer segeln können. Für die Alinghi 5 und BWM Oracle wären aber schon zehn Meilen lebensgefährlich.

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Fotos: http://www.americascup.com

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