Alonso zu Renault, FIA überwacht McLaren

Alonso hatte sich bereits nach dem Rennen in Japan mit Renaults Teamchef Flavio Briatore getroffen. Alonsos aktuelles Gehalt wird auf 22 Millionen Euro pro Saison geschätzt.

Der Weltverband der Rennfahrer FIA hat unterdessen angekündigt, eigene Kommissare zum Großen Preis der Formel 1 von Brasilien zu entsenden, die darauf aufpassen sollen, dass beim Rennstall McLaren-Mercedes alles mit rechten Dingen zugeht. Das erklärte die FIA offiziell vor der Presse. Am 21. Oktober entscheidet sich in diesem letzten Rennen der Saison die Weltmeisterschaft der Fahrer.

Immer wieder waren in der Vergangenheit Gerüchte aufgetaucht, dass Mitarbeiter von McLaren-Mercedes und sogar Rennchef Ron Dennis selbst einen Sieg Fernando Alonsos verhindern wollten. McLaren hatte dagegen hoch und heilig versprochen, seine beiden Fahrer Lewis Hamilton und Alonso in Brasilien „total gleichberechtigt und fair“ zu behandeln.

Zuletzt hatte Österreichs Rennlegende Niki Lauda verlauten lassen, dass er sich kaum vorstellen könne, dass Alonso am 21. Oktober in Brasilien Weltmeister werden könnte. Zu sehr habe Alonso in dieser Saison seinen Rennstall vergrätzt und es sich mit den Mechanikern verscherzt. Lauda sagte der britischen Zeitung „The Mirror“, dass Alonso wohl nur „im Scherz glauben kann, Weltmeister zu werden“.

Vor dem letzten Rennen führt Hamilton in der Gesamtwertung mit 107 Punkten vor Alonso (103) und Ferrari-Pilot Kimi Raikkonen (100).