„Abgesehen von der grundlosen Polemik über die Kosten der Papstreise und ihre Finanzierung darf man daran erinnern, dass demnach Benedikt XVI. ebenso wie seine Vorgänger niemals nach Afrika, Lateinamerika oder nach Asien reisen dürfte.

In sehr viel ärmeren Ländern wird der Papst mit Inbrunst begrüßt. Ein Zeichen dafür, dass für viele Menschen der Glaube die Not überwinden hilft. Das verdient Anerkennung.

Es ergibt keinen Sinn, ein religiöses Ereignis von weltweiter Tragweite auf dem Altar von Haushaltseinsparungen in mageren Zeiten zu opfern.

Dann könnte man auch die nächsten Olympischen Spiele in London absagen, oder die Fußballweltmeisterschaft in Brasilien 2014.“