Air Berlin: Technischer Defekt auf Mallorca, Flieger kehrt um

Christian Stahl aus Lübeck. Denn am Sonntagmorgen musste er 30 Minuten nach dem Start von Palma de Mallorca nach Hamburg schon wieder umkehren. An Bord waren 165 Menschen.

Christian Stahl: "Nach cirka 20 Minuten kam die Durchsage des Kapitäns, dass wir aufgrund eines technischen Defektes wieder nach Palma zurück fliegen müssen, was wir dann auch getan haben.

Als wir zur unproblematischen Landung angesetzt hatten, haben wir gesehen, dass dort ziemlich viel Feuerwehr mit Blaulicht auf dem Rollfeld auf uns gewartet hat. Ich weiß nicht, ab wann man von einer Notlandung spricht. Jedenfalls mussten wir die Maschine verlassen und wurden auf andere Maschinen verteilt."

Stahl weiter: "Das hört sich unproblematisch an, aber vor Ort war das ganz schön stressig … und ein ziemlich blödes Gefühl."

Air-Berlin-Sprecherin Alexandra Müller erklärt gegenüber Spaniens Allgemeiner Zeitung: "Es war keine Notlandung, sondern eine reine Vorsichtsmaßnahme. der Pilot hat auch nicht die Feuerwehr verständigt. Welcher Art der Defekt war, weiß ich nicht. Es handelte sich um einen Airbus A 321, der gründlich überholt wurde und mittlerweile wieder im Einsatz ist."

Erst am Samstag war ein Airbus A320 der Fluggesellschaft Air Berlin mit rund 150 Passagieren nach einem Problem mit dem Kabinendruck in Palma de Mallorca gelandet.

Der Generaldirektor von Air Berlin für Spanien und Portugal, Álvaro Middelmann, bestritt nach einem spanischen Medienbericht, dass es sich um eine Notlandung gehandelt habe. Es sei eine "absolut normale" Landung gewesen, sagte Middelmann. Das Flugzeug war in Valencia gestartet.

Am Boden wurden zwei Flugbegleiterinnen mit Sauerstoff behandelt. Die Piloten des Fluges von Valencia nach Palma hatten mitgeteilt, dass sie Probleme mit dem Kabinendruck hätten. Deshalb landeten sie mit Sauerstoffmasken.

Auf dem Flughafen warteten bereits zahlreiche Rettungsfahrzeuge. Wie die Zeitung "El Mundo" weiter unter Berufung auf die Fluggesellschaft berichtete, wurde der Airbus nach Zürich geschickt, um herauszufinden, wie es zu dem Zwischenfall kommen konnte.

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Foto: Andrei Dimofte (Flickr)

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