Adiós Spanien? 280-Milliarden-Loch, Börse im Keller

Die Anleger hatten vor allem Angst, dass die Krise Griechenlands auch auf Spanien übergreifen könnte.

Oppositionführer Mariano Rajoy blies genau in dieses Horn, als er Regierungschef Zapatero vorwarf: "Griechenland ist deshalb in der Krise, weil die Sozialisten dort genauso falsch Politik treiben wie die Sozialisten in Spanien."

Ein Gerücht in den internationalen Börsen sorgte zusätzlich für Panik. Demnach braucht Spanien rund 280 Milliarden Euro Finanzhilfen, um seinen Haushalt aufrecht zu erhalten, Verhandlungen mit dem Internationalen Währungsfonds liefen bereits.

Zapatero wies das Gerücht sowie jegliche Parallelen zu Griechenland weit von sich: "Wir brauchen nicht gerettet zu werden."

Die Börse sah es ein wenig anders, jedenfalls verlor der Dax in Deutschland nur 2,6 Prozent, knapp die Hälfte seines spanischen Pendants.

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Foto: PSOE