3 Monate Berufsverbot für Zidane

Unstimmigkeiten zwischen Real Madrid und RFEF

Nun herrscht allerdings Unstimmigkeit zwischen Real Madrid und RFEF über die Voraussetzungen unter denen Zidane Trainer der in der 3. Liga spielenden Reservemannschaft sein kann. Fakt ist, dass für eine Anstellung als Trainer in der dritten spanischen Liga auch eine spanische Trainerlizenz der dritten Stufe benötigt wird.

Der Verein will sich mit der Entscheidung nicht abfinden, „Der Klub stimmt der Entscheidung absolut nicht zu, denn Zidane Zidane ist durch den französischen Fußball-Verband berechtigt, als Cheftrainer in der Klasse zu arbeiten, in der sich die zweite Mannschaft von Real Madrid befindet“. Bei dem besagten Zertifikat handelt es sich um die UEFA A-Lizenz, doch die hilft ihm in der dritten Liga in Spanien nur bedingt weiter. Obwohl die A-Lizenz die zweithöchste ist, die man bei der UEFA erwerben kann.

Falls nun also der Verein oder Zidane Einspruch einlegen, bleibt zu klären in wie weit die UEFA-A Lizenz der spanischen Lizenz der Stufe drei entspricht. Unter Umständen besteht auch die Möglichkeit, die Sperre zu verringern. Für den Kopfstoß im WM-Finale 2006 gegen Italien-Verteidiger Marco Materazzi bekam Zidane nur drei Spiele Sperre und eine Geldstrafe von 7500 Euro.

Zidane vermutet Eifersucht als Grund des Vorgehens

In einem Interview mit der französischen Zeitung „Le Figaro“ hatte Zidane am Samstag gemutmaßt, das Vorgehen gegen ihn habe mit „Eifersucht“ zu tun.