200 Menschen an einem Tag: Flüchtlingswelle erreicht Spanien

An nur einem Tag sind mehr als 200 afrikanische Bootsflüchtlinge vor der Küste Andalusiens im Süden des Landes aufgegriffen worfen. 

Am frühen Dienstagmorgen stoppten die Behörden ein Boot mit 50 illegalen Einwanderern und geleiteten sie zum Strand von San Fernando in der Provinz Cádiz, wie ein Sprecher mitteilte. 

Viele Menschen befanden sich in einem desolaten Zustand. Auch Kinder waren unter den Flüchtlingen.

Bereits am Montag waren drei Flüchtlingsboote mit insgesamt 151 Menschen an Bord vor Andalusien abgefangen worden, wie die Behörden mitteilten. Die Afrikaner stammten zum Teil aus Gambia, Guinea und der Elfenbeinküste.

Immer wieder versuchen Menschen aus verarmten und von Kriegen erschütterten Regionen auf gefährlichen Wegen, nach Europa zu gelangen. 

Spanien zählt zu den Hauptzielen illegaler Einwanderer; in den vergangenen sieben Monaten gingen dort mehr als 7000 Flüchtlinge an Land. Deren Zahl ging damit im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um rund neun Prozent zurück.