La La Land der ewigen Sonne: Wann sind die Oscar-Filme 2017 in Spanien zu sehen?

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Am 26. Februar ist es wieder einmal so weit. Die Oscars werden vergeben, die begehrteste Trophäe für Filme und Filmemacher. Es wird die 89. Ausgabe der Show sein, die in Los Angeles gefeiert wird. Natürlich kann man die Filme, die gewählt werden, auch danach noch sehen. Aber schönes ist es doch wohl, wenn man schon bei der Auszeichnung selbst weiß, worum es eigentlich geht. In Spanien, so viel ist sicher, kommen viele Filme früher als anderswo in die Kinsos. Denn Spanien ist ein Kino-Land, mit einer eigenen Tradition und Kultur rund um die große Leinwand. Wir erklären, wo und wann welche Filme, die für die Oscars nominiert wurden, in Spanien zu sehen sind – und wie sie dort heißen. Denn nicht alle Filme machen es den Fans so einfach wie „La La Land“, das selbst im Spanischen nicht übersetzt wird. Der Film wurde übrigens in 14 Kategorien nominiert, ein Rekord, den selbst ein Film wie Titanic (1997) nicht übertreffen konnte.

‚La La Land‘: Wer den Film sehen will, sollte sich früh Karten besorgen

Ryan Gosling und Emma Stone gehören laut El País zu den großen Favoriten in diesem Jahr. Der Film wurde überhaupt nur in zehn Kategorien nicht für einen Oscar nominiert. Gut möglich, dass der überragende Streifen der Saison die restlichen 14 Oscars abräumt. Seit 13. Januar läuft der Film in den spanischen Kinos und bricht dabei alle Rekorde. Wer ihn sehen will, sollte sich früh Karten besorgen.

‚Manchester frente al mar‘: Der Film wurde sechsmal nominiert, unter anderem für den besten Hauptdarsteller (Casey Affleck), für den besten Film und den besten Regisseur (Kenneth Lonergan). Es geht um einen Klemner mt dunkler Vergangenheit, der sich um seinen 16 Jahre alten Neffen kümmern muss, nachdem sein Bruder gestorben ist. Der Film kommt am 3. Februar in die spanischen Kinos.

Viggo Mortensen wurde als bester Hauptdarsteller nominiert

‚Captain fantastic‘: Der Film von Matt Ross hat nur eine Chance, den Oscar abzuräumen. Die aber ist gewaltig: Viggo Mortensen wurde als bester Hauptdarsteller nominiert, und viele Beobachter sind der Meinung, dass Viggo diesen Preis auch verdient hat. Nachdem er zehn Jahre lang seine Kinder im Wald groß gezogen hat, muss zurück in die Zivilisation, nachdem seine Frau gestorben ist. Der Film kam in Spanien schon am 8. Juli 2016 in die Kinos, in einigen läuft er immer noch. Zu sehen ist er auch im digitalen Fernsehen, bei Movistar +. Dazu muss man allerdings diesen TV-Dienst abonniert haben.

Denzel Washingtons Film wurde für vier Oscars nominiert, darunter für den besten Hauptstarsteller … ebenfalls Denzel Washington

‚Fences‘: Der Film von Denzel Washington wurde für vier Oscars nominiert, darunter für den besten Hauptstarsteller, ebenfalls Denzel Washington. Das Drama spielt in den 50er-Jahren, es geht um den Kampf eines Afroamerikaners gegen Rassismus. Der Film kommt am 24. Februar nach Spanien in die Kinos.

Isabelle Huppert spielt eine Frau, die Rache sucht

‚Elle‘: Isabelle Huppert spielt darin eine Frau, die Rache sucht – und wurde für als beste Hauptdarstellerin nominiert. Der Film ist auf Movistar + zu sehen.

‚Moonlight‘: In acht Kategorien nominiert, unter anderem für den besten Regisseur, Barry Jenkins. Der Film ist seit dem 18. November 2016 in den spanischen Kinos zu bewundern.

Die Rolle ihres Lebens für Natalie Portman, die als Jackie Kennedy ihren zweiten Oscar gewinnen könnte

‚Jackie‘: Der Titel dieses Films muss nicht einmal in Spanien übersetzt werden. Es ist die Rolle ihres Lebens für Natalie Portman, die als Jackie Kennedy ihren zweiten Oscar gewinnen könnte. Der Film wird ab 17. Februar in Spanien ausgestrahlt.

‚Comanchería‘: Warum nicht wieder einmal ein Western? Der Streifen von Regisseur David Mackenzie mit dem fantastischen Jeff Bridges in der Hauptrolle wurde für vier Oscars nominiert, darunter als bester Film und für Bridges als bestem Nebendarsteller. Schon seit dem 30. Dezember 2016 ist er in Spanien zu sehen.

Die wahre Geschichte von Florence Foster Jenkins

‚La llegada‘: Weil auch die Außerirdischen nicht fehlen dürfen, ist der Film von Denis Villeneuve in acht Kategorien nominiert – auch wenn Amy Adams diesmal nicht dabei ist. Ob die Aliens nun also eine Gefahr für die Erde darstellen oder nicht, wird dennoch beantwortet. Der Film läuft seit 18. November in Spanien.

‚Hasta el último hombre‘: Der Kriegsfilm von Mel Gibson hat Andrew Garfield in der Hauptrolle, beide Stars wurden auch für einen Oscar nominiert. Insgesamt hat der Film sechs Siegchancen. Es geht um einen Miilitärarzt, der im zweiten Weltkrieg in der Schlacht um Okinawa teilnimmt. Der Film läuft in Spanien schon seit dem 7. Dezember.

‚Florence Foster Jenkins‘: Regisseur Stephen Frears erzählt die wahre Geschichte von Florence Foster Jenkins, einer Frau, die zwar ohne größeres Talent ist, dennoch aber Opernsängerin werden will. Meryl Streep könnte dafür einen Oscar gewinnen. Der Film ist in Spanien auf Movistar + zu sehen.

Mildred und Richard Loving kämpfen um ihre Ehe

‚Lion‘: Das Leben von Saroo, einem Kind aus Kalkutta, das mit fünf Jahren von seiner Familie getrennt wird, wird in diesem Film erzählt. Unter anderem könnte er den Oscar als bester Film gewinnen. In Spanien läuft er ab 27. Februar.

‚Figuras ocultas‘: Drei schwarze Wissenschaftler, die bei der NASA gearbeitet haben und dort das Projekt Mercury betreuten, stehen im Mittelpunkt des Films, der ab 20. Januar in Spanien zu sehen ist.

‚Loving‘: Ein Ehepaar, Mildred und Richard Loving, kämpft gegen Gesetze, die Mischehen das Leben schwer macht. Die Äthiopierin Ruth Negga könnte dafür einen Oscar gewinnen. Wer den Film sehen will, kann das in Spanien seit 20. Januar tun.

‚Animales nocturnos‘: Der Film von Designer Tom Ford wurde für einen Oscar nominiert, Michael Shannon könnte ihn dabei als bester Nebendarsteller gewinnen. Es geht um eine Galeristin namens Susan, die in die Sinnkrise gerät. Der Film läuft in Spanien schon seit 2. Dezember.

Die Produktion der 89. Oscarverleihung übernehmen laut Wikipedia erstmals die beiden US-amerikanischen Filmproduzenten Michael De Luca und Jennifer Todd. Gastgeber der Preisverleihung ist erstmals der Komiker und Late-Night-Show-Moderator Jimmy Kimmel, der zuvor schon zweimal die Emmy-Awards (2012, 2016) moderierte.

Die Nominierungen wurden am 24. Januar 2017 verkündet. Erstmals wurden sie dabei per Presseaussendung bekanntgegeben, und nicht, wie bislang, vor einem aus Journalisten bestehenden Publikum präsentiert. Das Musical La La Land führt das Favoritenfeld mit 14 Nominierungen an und ist damit nach Alles über Eva (1950) und Titanic (1997) der dritte Film mit dieser Rekordzahl.



Video Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=8LBTjM1PXPQ / Text: Wilhelm Wagner

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