Gesponsertes Video: Wohin mit dem Geld in der Krise?

Madrid. Die Bankenkrise hatte vor einigen Jahren auch Spanien fest in der Hand. Viele Anleger verloren ihr Geld, Banken mussten schließen und der Vorstand wurde entlassen. Schuld war eine ausgeprägte Misswirtschaft, die nun in die Hand der Länder fiel, die einen Weg daraus finden mussten.

Für Spanien hieß das, einen EU-Kredit in Anspruch zu nehmen. Dieser betrug 100 Milliarden Euro. Er sollte helfen, die Banken zu retten und damit auch die strauchelnde Wirtschaft wieder neu anzukurbeln. Allein Madrid bekam rund 40 Milliarden Euro an Ansprüchen zugeteilt. Das Geld nutzten die Verantwortlichen ausschließlich dafür, die Banken zu sanieren und damit auch wieder das Vertrauen der Bevölkerung in eine wertvolle Geldanlage zu fördern. Ohne ein gewisses Vertrauen in die Stärke der Wirtschaft und damit auch die Grundlage des Sparens ließen sich schließlich keine neuen Kunden gewinnen.

Raus aus der Krise mit neuen Vertrauen in das System

So nahm die Vizeregierungschefin Soraya Sáenz de Santamaría das Zepter in die Hand und verkündete bereits im Jahr 2014, erste Rückzahlungen auf den Kredit leisten zu können. Diese betrugen 1,3 Milliarden Euro. Eigentlich wären die ersten Rückzahlungen erst ein gutes Jahr später fällig geworden, doch Spanien zeigte damit, wie gut es die Krise in den Griff bekommen hatte. Das betonte auch de Santamaria und verkündete auf einer Kabinettssitzung stolz: „Unsere Wirtschaft ist dazu in der Lage.“ Ein gutes Zeichen nicht nur für die EU, sondern auch für die Bevölkerung des Landes denn die konnte nun sehen, dass die Hilfen sinnvoll angewendet wurden und neues Vertrauen fassen. Das war nicht nur schwer angesichts der Bankenkrise, sondern auch angesichts der generellen wirtschaftlichen Lage des Landes. Noch immer herrscht in Spanien eine hohe Arbeitslosenquote, viele potentielle Kunden für Banken, die also gar nicht erst den Weg finden hin zu einem Sparkonto oder einem viel genutzten Girokonto. Ein grundlegendes Problem, was natürlich auch den Aufschwung gefährdet.

Das Prinzip Werbung soll es retten

Nichtsdestotrotz setzen große Banken wie die Sparkasse auf das Prinzip Werbung. Das Geldinstitut hat jüngst einen ganz neuen Werbespot ausgestrahlt der deutlich machen soll, wie groß die Unterschiede zwischen den einzelnen Banken sind und wie wertvoll es ist, das Vertrauen in das System zu bewahren oder von Grund auf neu zu gestalten. Hauptakteur im Werbespot ist Herr Lohmann. Der joggt durch das Bankenviertel Frankfurts und philosophiert ganz angestrengt darüber, was Banken eigentlich leisten sollen und was sie mit dem Geld der Kunden anstellen. Große Gebäude bauen zum Beispiel, stellt er fest mit Blick auf die Skyline voller Bankentower. Da fragt er sich zu Recht, was eigentlich von der Bank heute zu erwarten ist und was diese leistet? Dabei drückte er seinen Finger in eine offene Wunde und stellt die Konkurrenz der Sparkasse in den Schatten.

Der Spot nimmt nämlich die Werbung der Commerzbank auf die Schippe. Auch die warb für Vertrauen, präsentierte dabei eine freundliche und hübsche Mitarbeiterin, Frau Kuske. Auch die wollte zeigen, was man eigentlich alles kann und wie groß doch das Vertrauen in die Commerzbank und ihre Leistungen sein sollte. Dabei stellen die Verantwortlichen der Sparkasse fest, alles leere Reden, 08/15 kann jeder. Die Frage bleibt, lässt sich mit einem lustigen Spot wirklich vergessen machen, was die letzten Jahre im Bankensystem so passiert ist und wird er dazu beitragen, wirklich neue Kunden an Bord zu holen und damit für eine neue Stärke der Geldinstitute sorgen?

Dieser Artikel wurde gesponsert von der Sparkasse.



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