FC Barcelona: Pep Guardiola hat Angst, Paco Alcacer perfekt … und Ter Stegen auch!

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Die Message ist so klar wie Kloßbrühe: Wer will diesen FC Barcelona jetzt eigentlich noch schlagen? So jedenfalls sollen wohl die Gegner der Katalanen denken, wenn sie den Kader des Teams für die Saison 2016/17 sehen. Und der ist einfach nur noch furchterregend.

Denn zu den bereits bekannten „Bestien“ Leo Messi, Neymar, Luis Suarez oder auch Andres Iniesta und Ivan Rakitic, die allesamt ein Spiel ganz alleine entscheiden können, kommt jetzt auch noch Paco Alcacer dazu, der bisherige Goalgetter des FC Barcelona. Seit Dienstag ist er offiziell neuer Stürmer des FC Barcelona, für eine Ablöse von 32 Millionen Euro.

Der Kommentar des Stars, der sich bei Barca auf die Bank setzen muss, um hinter Luis Suarez auf seine Chance zu warten: „Ich habe hier mehr Möglichkeiten, mich zu entwickeln, es war ein Schritt nach vorne in meiner Entwicklung.“ Fakt ist: Fällt Suarez einmal aus, kann Barca mit Alcacer, der aktuell auch wieder in die Nationalelf Spaniens berufen wurde, eine weitere Torgarantie einwechseln.

Selbst Pep Guardiola, der Ex-Trainer der Katalanen und aktuell Coach bei Manchester City, hat die Aussichtslosigkeit erkannt, gegen Barca gewinnen zu wollen. Auf die Frage, wie er die Chancen für seinen Rückkehr zum Camp Nou mit City in der Champions League sieht, sagte er jetzt nur: „Was sollen wir uns verrückt machen, wir dort ja doch keine Chance. Wenn man Barca spielen sieht, was soll man da machen? Es ist ein Geschenk für mich und mein Team, gegen Barca spielen zu dürfen.“

Ter Stegen: wie wird Luis Enrique im Fall eines kapitalen Fehlers reagieren?

Understatement, klar. Aber ein realistisches. Vor allem jetzt, wo Barca mit Marc-André ter Stegen einen Keeper zwischen den Pfosten stehen hat, der so gut wie jeder gegnerische Mittelfeldspieler ist. Am Wochenende knackte der Deutsche den Passrekord eines Torwarts in der spanischen Liga, gab sage und schreibe 52 gute Pässe zu seinen Mitspielern. Zum Vergleich: Der beste Passgeber des Gegners Athletic Bilbao, Benat Etxeberria, schaffte nur 36 Pässe. Und auch zum Beispiel Real Madrids Pass-Maschine Toni Kroos schaffte beim 2:1 der Königlichen gegen Celta Vigo vier Pässe weniger als Ter Stegen. Gigantisch. Die meinungsbildende Zeitung „Sport“ aus Barcelona attestiert Ter Stegen eine „brutale Kaltblütigkeit“.

Wobei die Zeitung „AS“ aus Madrid unkt, der Deutsche solle es nicht übertreiben – ein dummer Fehler samt Rückschlag für das Team komme ihn womöglich teuer zu stehen. Denn schon jetzt konterkariert Ter Stegen das Statement seines Trainer Luis Enrique, der ihm bei seinem Amtsantritt vor zwei Jahren bei Barca den verlässlichen Claudio Bravo in der Liga vor die Nase setzte. Und zuletzt erklärte, dass der TV-Zuschauer eben schon vorher wisse, was passiert, wenn er Barca anschalte: „Es gibt Ballbesitz, Pässe und Tore. Dafür stehen wir.“ Jetzt darf man noch dazu gespannt verfolgen, welche Zaubertricks der neue Ligakeeper drauf hat. Welche Rekorde er diesmal brechen wird. Vielleicht schafft er bald auch einen Torassist? Oder auch zwei? Aber wie wird Luis Enrique im Fall eines kapitalen Fehlers reagieren?

Eigentlich ja aber kein Problem, oder? Werden vorne noch Tore gebraucht, um Ter Stegens Patzer auszubügeln, kann er ja einfach Paco Alcacer einwechseln …



Video Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=0zAIozpKsFY / Text: Wilhelm Wagner

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