Zugunglück Spanien: Menschen gehen erneut über die Gleise

Private Wachleute hielten sie bis zum Eintreffen der Polizei fest, wie das spanische Fernsehen berichtete. Die Frau müsse nun eine Geldbuße bezahlen.

Sie habe nicht gewusst, dass das Betreten der Schienen verboten sei, versicherte sie. In Spanien  steht darauf eine Strafe von 6.000 bis 30.000 Euro.

Bei dem Unglück am Mittwochabend waren 13 Menschen ums Leben gekommen. Sie hatten versucht, den zu einer Strandparty üner die Gleise abzukürzen und waren dabei von einem durchfahrenden Schnellzug überrollt worden.

Vor allem in der Provinz und in den Vorstädten ist es in Spanien üblich, dass Zugreisende eine Abkürzung über die Schienen nehmen. (dpa, SAZ; Foto: TVE)

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