Zlatan Ibrahimovic: United gegen Pep Guardiola und Cantona! “Bin kein König, ich bin Gott”

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Man kann über Zlatan Ibrahimovic wohl sagen, was man will. Aber nicht, dass er ein Langweiler wäre. Das zeigte sich jetzt in seiner Reaktion auf eine wenig huldvolle Äußerung von Eric Cantona auf Youtube zu dessen Nachfolger bei Manchester United. Die eher süffisante Art des Franzosen, Ibra willkommen zu heißen. Oder auch nicht.

Cantona, einst selbst eine lebende Legende bei United, hatte mehr oder weniger humorvoll erklärt, dass Ibra wohl kaum noch das Zeug habe, in Manchester zu reüssieren. Demnach könne es in Manchester eben nur einen “König” geben. Ibra könne der “Prinz” werden, wenn er denn wolle. Und gönnerhaft bot er Ibra an, auch seine frühere Nummer 7 zu erben. O-Ton Cantona: “Das ist meine Art, dich willkommen zu heißen.”

Darauf sagte der Schwede jetzt: “Klar habe ich gehört, was Cantona gesagt hat. Ich beglückwünsche ihn, habe ihn immer bewundert. Aber er muss deshalb wissen, dass ich natürlich nicht der König von Manchester sein werde. Ich werde ein Gott für Manchester sein.” Rumms.

Gerüchten zufolge will United für Paul Pogba von Juventus Turin bis zu 120 Millionen Euro Ablöse geboten haben

Fakt ist, dass Ibrahimovic mit seinen jetzt 34 Lenzen mehr denn je unter Beobachtung stehen wird. United hat den Sprung in die Champions League verpasst, muss ein Jahr lang in der Europa League, dem Cup der Verlierer kicken. Und wieder das Derby gegen City an sich reißen. Dazu die Liga holen. Und alles mit einem neuen Trainer. José Mourinho. Und einigen “Altlasten” aus der Vorsaison, als United eher enttäuschte. Darunter der Deutsche Bastian Schweinsteiger, dem viele bei United eher keine große Zukunft mehr prophezeien.

Stattdessen scheint United gewillt, den Kampf gegen Citys Pep Guardiola mit aller Macht anzutreten – und dazu gehören andere Neuzugänge. Gerüchten zufolge will United für Paul Pogba von Juventus Turin bis zu 120 Millionen Euro Ablöse geboten haben. Genau für die Position also, auf der bislang Schweinsteiger schon in England enttäuscht hatte.

Die Zeit der großen Anspräche scheinen also bei United zurück zu kehren, wofür nicht nur Ibra und Mou stehen, sondern auch die Tatsache, dass Wayne Rooney wieder ins Zentrum der Attacke finden soll, anstatt im Mittelfeld den dauerlaufenden “Elder Statesman” zu geben. Die Zeit der Gemütlichkeit, so hat es den Anschein, ist bei United jedenfalls vorbei. Dafür steht unter anderem auch Zlatan Ibrahimovic.

Schon jetzt freut man sich in Manchester auf die Duelle gegen Pep Guardiola, der Ibra einst bei Barca abserviert hatte. Ibra hatte danach Guardiola als “Philosophen” verlacht, der zwar viel über Fußball geredet habe, aber menschlich doch eine Enttäuschung gewesen sei. Unter anderem hatten Ibra und sein streitbarer Berater Mino Raiola dem Coach vorgeworfen, ihm nicht ins Gesicht gesagt zu haben, dass er ihn nicht mehr brauche. Stattdessen habe er umständlich Leo Messi als “falsche” Neun installiert und ihn nach und nach auf die Bank verbannt. Und am Ende auch aus dem Club gekegelt, wenn auch unter fürstlichen Entschädigungen für Ibrahimovic. Dabei hatte Ibra stets erkärt, dass Barca nur zwei Spieler wirklich braucht, um Erfolg zu haben. Nämlich den “Zwerg”, also Messi. Und natürlich ihn selbst. Zlatan. Ibrahimovic.

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