Zlatan Ibrahimovic: Krieg gegen Pep Guardiola, United jubelt! “Dream-Team mit José Mourinho”

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Am Dienstag wird die “Bombe dieses Sommers” platzen, das hat der Meister selbst so angekündigt. Der Meister ist natürlich Zlatan Ibrahimovic, von seinen Fans verehrt wie ein Guru. Ein Guru des politisch Unkorrekten, der verrückten Tore, der mutigen Interviews, der totalen Freiheit von Angst vor Vorgesetzten oder anderen Autoritäten.

Die Bombe, um die es geht, ist sein Wechsel zu Manchester United. Dort kann er mit seinen mittlerweile 34 Lenzen noch einmal das tun, was ihm in den vergangenen Jahren außer Tore schießen und Geld verdienen am meisten Spaß gemacht hat: Pep Guardiola ärgern. Der geht nämlich bekanntlich zu Manchester City. Aber selbst in der eigenen Stadt spricht derzeit niemand von etwas anderem als United. José Mourinho, der erklärte Erzfeind Guardiolas aus seiner Zeit bei Real Madrid, kam als Trainer. Und jetzt Ibra, den Pep einst beim FC Barcelona aussortierte. Besser kann es eigentlich nicht mehr werden.

“Was, nur 20 Millionen Euro? Das hatte ich schon in meinen ersten sechs Monaten bekommen…”

Zum Abschied erklärte Ibra, der in den letzten Jahren bei PSG in Paris kickte, in der französischen Zeitung Le Monde: “Ich denke, dass Geld nicht glücklich macht, aber viele Dinge vereinfacht.” Dass er im letzten Vertragsjahr in Paris 20 Millionen Euro netto verdient hat, wie der Reporter betonte, kommentierte Ibra so: “Was, nur 20 Millionen Euro? Das hatte ich schon in meinen ersten sechs Monaten bekommen. Ich weiß nicht, ob das viel Geld ist oder wenig. Ich denke aber schon, dass es Spieler gibt, die besser nicht auf dem Markt wären, aber es schließlich der Markt selbst, der die Preise bestimmt. Das tun nicht die Medien, auch nicht die Leidenschaft der Fans. Mein Problem sind also nicht die Preise, die bestimmt der Markt. Wenn andere Spieler zehnmal weniger verdienen als ich, wird es wohl daran liegen, dass ich zehnmal besser bin als sie. Wie löst man diesen Sachverhalt? Indem man mir zehnmal mehr Geld zahlt, ganz einfach.”

Ibra lachte nur … und fuhr zum nächsten Training im Ferrari vor

Ob diese Summen nicht unmoralisch seien, wollte der Reporter der Le Monde danach auch noch von Ibra wissen. Ein aussichtsloses Unterfangen, ganz offensichtlich. Zlatan dazu: “Wissen Sie eigentlich, wie viele Steuern ich bezahle? Ich kann Ihnen versichern, dass ich Frankreich enorm geholfen habe. Ich weiß das wohl besser als Sie, denn es bin ja ich, der meine Steuern deklariert.” Eine Lesart, die Ibra am Ende besser da stehen lässt, als den französischen Präsdidenten. Ibra: “Was für ein Typ von Präsident ist eigentlich Francois Hollande? Ich habe diesem Land mehr gedient als er.”

Fakt ist, dass sich schon ganz England auf Ibra freut. In den letzten Jahren hatte er Guardiola mehrfach als “der Philosoph” beschimpft, weil ihn der Ex-Bayer in den gemeinsamen Jahren beim FC Barcelona zuletzt nicht mehr aufgestellt hat – und Messi als “falsche Neun” vorzog. Ibra hatte sich unter anderem darüber lustig gemacht, dass alles Stars Barcas, inklusive Messi, Iniesta und Xavi, sich unter Guardiola benommen hätte wie Schüler. “Es war lächerlich”, so Ibra. Nachdem ihm Guardiola erklärt hatte, dass alle Spieler Barcas nicht in ihren Sportautos, sondern im Kleinwagen zum Training kämen, um ihre Volksverbundenheit zu zeigen, lachte Ibra nur. Und fuhr zum nächsten Training im Ferrari vor.

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