Wie das im EuroStoxx 50 notierte Unternehmen am Mittwoch in Madrid mitteilte, stieg der Nettogewinn in der Zeit von Februar bis Juli im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 14 Prozent auf 717 Millionen Euro.

Der vom Mode-Zar Amancio Ortega gegründete Konzern führte den Gewinnsprung auf Kosteneinsparungen und auf seine Ausbreitung auf die asiatischen Märkte zurück.

Der Umsatz stieg um zwölf Prozent auf 6,2 Milliarden Euro. Die zu Inditex gehörenden Mode-Ketten betreiben nach Angaben des Konzerns insgesamt mehr als 5200 Läden in 78 Ländern. Zudem forcierte das Unternehmen in letzter Zeit den Verkauf über das Internet.

Ortega hatte seine beispiellose Karriere mit einem kleinen Bekleidungsgeschäft im Nordwesten Spaniens begonnen und daraus einen der größten Textilkonzerne der Welt gemacht.

Zu seinem Imperium gehören neben Zara acht weitere Ketten wie Bershka, Pull and Bear oder Massimo Dutti. Im Juli gab der 75-Jährige die Konzernführung an seinen Nachfolger Pablo Isla ab. Dieser hatte im Management zuvor maßgeblichen Anteil daran, dass Zara auf den asiatischen Märkten expandierte und den Internet-Vertrieb einführte.