Zapatero setzt auf Umwelt: Erneuerbare Energie statt Atomkraft

In Spanien erzeugen acht Atomkraftwerke knapp ein Viertel des nationalen Strombedarfs. Eine Verringerung des Anteils von Atomstrom an der gesamten Elektrizitätserzeugung war bei den Parlamentswahlen 2004 Teil des Wahlprogramms von Zapateros Sozialisten. Bei der Wahl am 9. März will Zapatero seine Partei erneut zum Sieg führen.

Angesichts des steigenden Ölpreises und der Notwendigkeit, im Kampf gegen den Klimawandel den Ausstoß von Treibhausgasen zu verringern, ist das Interesse an Atomenergie in einigen Ländern wie den USA, Großbritannien und China gewachsen.

Spanien hat innerhalb der EU eine der schlechtesten Treibhausgas-Bilanzen. Zapatero kündigte im November allerdings an, sein Land wolle künftig eine führende Rolle im Kampf gegen die Erderwärmung übernehmen.