Wird Federer Buddhist? “Ich kann jetzt besser verlieren”

Fakt ist, dass Federer nach seiner jüngsten Sandplatz-Schlappe in Estoril und seiner anhaltender Formschwäche nicht nervös ist. "Ich bin nicht besorgt", erklärte der Weltranglistenerste aus der Schweiz am Samstagabend nach der Niederlage gegen Titelverteidiger Albert Montanes im Halbfinale des ATP-Turniers im portugiesischen Estoril.

Er habe noch viel Zeit, die Titelverteidigung bei den French Open in Paris vorzubereiten, meinte Federer.

Vor Estoril war Federer in Rom bei seinem Start in die Sandplatz-Saison gegen den Letten Ernests Gulbis ausgeschieden. Seit einer mehrwöchigen Pause wegen einer Lungeninfektion kam der Australian-Open-Sieger bei inzwischen vier Turnieren in Serie nicht über das Achtelfinale hinaus.

Der Schweizer erkannte in Portugal mehrere Defizite. "Kleine Sachen machen den Unterschied. Ich will schauen, dass ich wieder Glück habe, obwohl Tennis kein Glücksspiel ist. Es geht auch um Selbstvertrauen und um einen klaren Kopf, aber ich denke, dass ich beides zurückgewinnen werde." In Roland Garros seien die Sandplätze glücklicherweise schneller als in Estoril.

Kommentar der Zeitung "Marca": "Nadal wird Federers Wandlung freuen. Der Schweizer kann mit Niederlagen in Wimbledon und Paris zeigen, wie sehr er Nadal respektiert." 

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