Forchheim (ots) –

Gerhard Hanisch ist der Gründer und Geschäftsführer der Hanisch Consulting GmbH. Zusammen mit seinem Team sorgt der erfahrene Finanzberater dafür, dass Unternehmen ihre Steuerlast nachhaltig senken und so ihre wirtschaftliche Entwicklung entscheidend vorantreiben können. Der Finanzexperte hat sich dabei auf kleine und mittelständische, aber auch auf große Unternehmen spezialisiert und berät sie zum Aufbau steuersparender Strukturen, beim Vermögensaufbau und der Erstellung individueller Finanzstrategien.

Energiekrise, Lieferkettenengpässe und Fachkräftemangel – die Herausforderungen für deutsche Betriebe nehmen derzeit spürbar zu. Anders als gedacht hat die Globalisierung mitnichten zu einer Zunahme des freien Wettbewerbs, sondern im Gegenteil zu immer mehr weltumspannenden Monopolen und Oligopolen geführt. Besonders am Beispiel von Flüssiggas und seltenen Erden zeigt sich, dass Deutschland noch lange nicht autark von diesen Verwerfungen im Wettbewerb ist. Dies geht entscheidend zulasten deutscher Unternehmer, die zur Produktion nun plötzlich auf alternative Energien setzen müssen. „Die Politik glaubte die vergangenen Jahrzehnte, die Entstehung von Monopolen nicht übermäßig verhindern zu müssen“, erklärt Gerhard Hanisch. „Das bekommen die Unternehmen jetzt zu spüren: Schließlich bestimmen nun nur wenige Akteure die Preise.“ Der Finanzberater und Gründer sowie Geschäftsführer der Hanisch Consulting GmbH kennt die derzeitigen Herausforderungen deutscher Unternehmer genau und hat es sich zur Aufgabe gemacht, sie bei der Wahl der Unternehmensstruktur und nachhaltigen Steuerersparnissen zu unterstützen. Im Folgenden hat er in vier Ratschlägen verraten, wie Unternehmer den weltweiten Mono -und Oligopolen erfolgreich begegnen können.

1. Ursachen der Mono- und Oligopole verstehen

Erdgas, Öl, Hightech, Finanzen und Energie – die deutschen Unternehmen sehen sich heute zunehmend Monopolen von US-amerikanischen und chinesischen Wettbewerbern gegenüber. Wäre Deutschland bereits autark hinsichtlich alternativer Energien wie Solar und Wasserkraft, müssten die Unternehmer für günstigen Strom jetzt nicht auf gute Windbedingungen setzen. Stattdessen sind die Energieimporteure beim Einkauf der nötigen Energieträger auf wenige Playern angewiesen, welche entsprechend die Preise diktieren können. Man denke nur an die Milliardengewinne der Energieriesen wie Shell, BP, Exxon oder Chevron – Bevölkerung und Unternehmen verschaffen diesen Krisengewinnern enorme Renditen. Ursächlich sind dabei auch die ungleichen Öffnungen gegenüber den Autokratien auf dem asiatischen Kontinent: Oligopole von Unternehmen aus dieser Region bestimmen heute weitgehend die Preise für Energie und seltene Rohstoffe wie Nickel, Kobalt und Chrom.

2. Marktwirtschaft nicht zu Machtwirtschaft werden lassen

Das anschaulichste Beispiel für diese Entwicklung liefert dabei China: Deutsche Unternehmen haben lange Zeit nicht nur ihre Produktion in das Reich der Mitte verlegt, sondern das duale deutsche Ausbildungssystem samt technischem Know-how gleich mit. Das Ergebnis war die Stärkung eines unmittelbaren Konkurrenten bei gleichzeitig steigender Abhängigkeit. Die politischen Entwicklungen in den USA und Deutschland gehen daher völlig richtig dagegen an, indem sie auf die Wiederherstellung des Wettbewerbs setzen. Dies sollten auch die deutschen Unternehmen beherzigen: Der zunehmenden Konzentration der wirtschaftlichen Macht in den Händen einiger weniger Monopolisten in autokratisch regierten Staaten muss Einhalt geboten werden. Die Unternehmer sollten dazu vor allem auf Autarkie, die Wiederherstellung des Wettbewerbs und die Generierung weiterer finanzieller Spielräume setzen.

3. Die eigene Steuerlast senken

Wer im globalen Verdrängungswettbewerb zu wenig Rücklagen gebildet hat, läuft schnell Gefahr in die Insolvenz gehen zu müssen. Gerade die KMUs als Leistungsträger der deutschen Wirtschaft sollten sich daher in naher Zukunft viel besser hinsichtlich ihrer Steuerlast aufstellen. Beispielsweise lassen sich die Steuerzahlungen mit einer Holding-Struktur nachhaltig senken, wodurch die zusätzliche Liquidität für Innovationen und Reinvestitionen zur Verfügung stehen kann. Die Einnahme einer geeigneten Holding-Struktur ist jedoch meist nur Finanzexperten möglich und wird den klassischen Steuerberater möglicherweise überfordern.

4. Wieder in die wirtschaftliche Vorreiterrolle gelangen

Wer die Chance auf Innovationen am Markt genutzt hat, sollte diese jedoch auch unbedingt global schützen können. Viele Unternehmen werden heute feindlich übernommen, nur damit sich Monopolisten ihr Know-how einverleiben können. Unternehmer sollten daher der Gefahr der eignen Liquidation begegnen, indem sie in eine wirtschaftlich starke Vorreiterrolle kommen: Zum einen sollten Führungskräfte besonderes Augenmerk auf die digitale Weiterbildung ihrer Mitarbeiter legen. Das gilt besonders im Bereich objektorientierte Programmierung und Datenanalyse, in dem es für die GLUE Language der Datenanalyse Phyton nahezu alle relevanten wissenschaftlichen und technischen Bibliotheken gibt. Ebenso zählt das auch für die Datenbanken in den Bereichen SQL und NoSQL. So können sich die Betriebe wettbewerbsfähiger und vor allem innovationsfreudiger machen, ohne sich von externem Know-how abhängig zu machen.

Zum anderen sollte eine Unternehmensstruktur gewählt werden, die das Vermögen vom operativen Risiko trennt: die Holding-Struktur. Das geschilderte Phänomen des Buy to Destroy lässt sich so bereits im Vorfeld verhindern, zudem lässt sich mit dieser Rechtsform die eigene Steuerlast am besten verringern. Nicht zuletzt seien hier auch zwei entscheidende Vorteile der Holding-Struktur genannt: Die Altersvorsorge können Unternehmer so aus unversteuertem Gewinn bedienen, wodurch sie über die Jahre ein bedeutend höheres Privatvermögen anhäufen können. Durch diese Weichenstellung erreicht man ein 80 Prozent höheres Vermögen als über privates Sparen und Investitionen in die Altersvorsorge – das ist gleichbedeutend mit 14 Investitionsjahren. Zudem ermöglicht die Einnahme einer Holding-Struktur den Betrieben, endlich wieder als Familienunternehmen zu agieren – eindeutig die beste Gegenwehr gegen monopolistische Aktiengesellschaften.

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