Hamburg (ots) –

Wir analysieren mit der französischen Politikwissenschaftlerin Aliénor Ballangé die Debatte über Demokratiedefizite in Europa: Durch den Dauerstreit um rechtsstaatliche Prinzipien – zum Beispiel in Ungarn und Polen – scheinen wichtige demokratische Grundsätze in Gefahr. Aber wie können europäische Institutionen Methoden der partizipativen und deliberativen Demokratie nutzen, um sie in die europäische Entscheidungsfindung zu integrieren?

Dr. Alienor Ballangé hat (2018) an der Sciences Po Paris zur Europäischen Integration promoviert. Ihre Arbeit „L’Invention de Bruxelles. L’intégration européenne: par le peuple ou pour le peuple? („Die Erfindung von Brüssel. Die europäische Integration: Durch das Volk oder für das Volk)“ wurde mehrfach ausgezeichnet. Sie lehrt zur Zeit Demokratietheorie und Europastudien an der Universität Frankfurt am Main. Zurzeit führt sie zudem eine ethnografische Untersuchung der europäischen Bürgerpanels durch, die im Rahmen der „Konferenz zur Zukunft Europas“ organisiert wurden.

Lesen Sie mehr zum Konferenzthema „Demokratie in Europa“ (https://futureu.europa.eu/processes/Democracy) bei der „Konferenz zur Zukunft Europas“ und in den Hintergrundbeiträgen von FuturEU: Erfahren Sie zum Beispiel mehr über den „europäischen Aktionsplan für Demokratie“ (https://www.presseportal.de/pm/159651/5117828) und wie sich die EU für „Demokratie und Menschenrechte weltweit“ (https://www.presseportal.de/pm/159651/5120941) einsetzt. Verschaffen Sie sich außerdem einen Überblick zum „Streit mit Polen und Ungarn über Rechtsstaatlichkeit“ (https://www.presseportal.de/pm/159651/5121452).

In welchem Europa wollen wir künftig leben? – Mit der Konferenz zur Zukunft Europas bieten das Europäische Parlament, der Rat und die Europäische Kommission Ihnen die Gelegenheit der Partizipation, um gemeinsam die Herausforderungen und Prioritäten Europas zu diskutieren. Rund um die Konferenz veröffentlicht das FuturEU-Team aktuelle News, fundierte Erklärstücke in multimedialen Formaten für Ihre Berichterstattung. Dieses Hintergrundwissen bereitet die teilnehmenden Europäerinnen und Europäer gut auf die Konferenz vor, um die Zukunft Europas mitzugestalten. #TheFutureIsYours (https://twitter.com/hashtag/TheFutureIsYours)

Das Projekt wurde von der Europäischen Union im Rahmen eines Förderprogramms für Kommunikation des Europäischen Parlaments kofinanziert. Das Europäische Parlament war nicht an der Vorbereitung beteiligt, übernimmt keinerlei Verantwortung für die im Rahmen des Projekts veröffentlichten Informationen oder zum Ausdruck gebrachten Ansichten und ist nicht daran gebunden; für das Projekt haften ausschließlich die Autoren, die interviewten Personen sowie die an der Veröffentlichung des Programms beteiligten Verleger und Sendeanstalten gemäß geltendem Recht. Auch kann das Europäische Parlament nicht für direkte oder indirekte Schäden haftbar gemacht werden, die möglicherweise durch die Durchführung des Projekts entstehen.

Pressekontakt:
FuturEU-Team
[email protected]
Original-Content von: Conference on the Future of Europe, übermittelt durch news aktuell
Quelle: ots