Wie die Ehe das Konsumverhalten beeinflusst

US-Forscher haben über einen Zeitraum von mehreren Jahren verschiedene Studien gestartet und mehr als 5.000 Teilnehmer auf ihr Konsumverhalten nach der Hochzeit befragt. Demnach konsumieren verheiratete Damen mehr als langzeitgeschiedene beziehungsweise kürzlich verwitwete. Dies ist damit zu begründen, dass viele mit Männern zusammenlebten, die mehr Alkohol konsumierten als sie selbst, so die Wissenschaftler der Universität von Cincinnati.

Männer, die ihren Frauen Trauringe geschenkt und die Hochzeit hinter sich haben, trinken der Studie zufolge weniger. Verglichen mit geschiedenen und verwitweten Männern sowie Singles trinken verheiratete Herren die wenigsten Drinks. Das geht aus den Daten der Wisconsin Longitudinal Study (WLS) hervor. Zur Datenermittlung wurden im Zeitraum 1957 bis 2004 mehr als 5.000 Personen je viermal befragt.

Alkoholkonsum steigt nach Scheidungen

Wie die Forscher anmerken, verhalten sich Ehemänner exemplarisch, solange die Ehe gut läuft. Das ändert sich allerdings, sobald es Probleme gibt. Gerade nach einer Scheidung neigen sie dazu, ernsthafte Alkoholprobleme zu entwickeln. Männer versuchen, in dieser Zeit ihren Kummer wegzutrinken.