Wettskandal Spanien: 300 Spieler verstrickt! “Na und?”

Nach einem Bericht des Sportblatts "Marca" soll gegen bis zu 300 Fußballer ermittelt werden. "Der Wettskandal nimmt die Ausmaße eines Tsunamis an", titelt das Blatt am Donnerstag.

Es nannte für diese Information jedoch keine Quellen und gab auch nicht an, welche Spiele manipuliert worden sein könnten.

Heftige Kritik wurde in den spanischen Medien am Fußballverband RFEF laut, der den Skandal am Dienstag mit einem weitgehend unverständlichen Kommuniqué aufgedeckt hatte.

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Die angesehene Zeitung "El País" hielt dem RFEF eine Strategie der Verdunkelung vor. "Der Verband trägt nicht dazu bei, Licht in die Affäre zu bringen. Damit macht er den Skandal nur noch schlimmer."

Der RFEF war erst auf Aufforderung der Europäischen Fußball-Union UEFA aktiv geworden.

Der in den Skandal verwickelte Zweitligist UD Las Palmas hatte offengelegt, worum es in den Ermittlungen geht. Danach besteht der Verdacht, dass der Ausgang des Punktspiels Las Palmas gegen Rayo Vallecano (0:0) im Juni 2008 manipuliert wurde. Wenigstens sieben Profis verschiedener Clubs werden illegaler Wetten verdächtigt.

Dazu gehörte auch der Torwart des – mittlerweile in die Primera División aufgestiegenen – Real Saragossa, Javier López Vallejo.

Der Keeper erklärte: "Ich habe mit der Sache nicht das Geringste zu tun." Juan Carlos Ceballos vom Zweitligisten CF Córdoba betonte: "Ich habe bei Fußballwetten kleine Summen eingesetzt. Daran gibt es nichts Illegales." (dpa)

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Foto: dpa