Wetter in Spanien spielt verrückt: Sahara-Sand wird zu Schlammregen, Barcelona verkrustet!

Wie das Wetteramt mitteilte, hatte sich eine riesige Sandwolke aus der Sahara mit Regenwolken vermischt. Von dem Schlammregen waren vor allem die Region Katalonien und die Mittelmeer-Insel Mallorca betroffen.

Nach Schätzungen des Wetteramts gingen auf Katalonien mit dem Regen etwa 50 000 Tonnen Sahara-Staub nieder. In der Gegend von Barcelona dürften pro Quadratmeter etwa zwei bis vier Gramm Sand auf die Erde gefallen sein, teilte die Behörde der Online-Zeitung «lavanguardia.com» mit.

In der katalanischen Metropole waren Straßen, Bürgersteige, Autos und Müllcontainer mit einer bräunlichen Schicht bedeckt. Ein Autofahrer berichtete: «Als ich zur Arbeit fahren wollte, musste ich meinen Wagen zuerst mit einem Wasserschlauch abspritzen, weil ich durch die Scheiben nichts sehen konnte.»

Auch in Deutschland war die Saharastaub-Konzentration in der Luft am Donnerstag erhöht – besonders südwestlich der Linie vom Emsland bis nach Oberfranken, wie es beim Deutschen Wetterdienst hieß.