Weltklimarat in Valencia – auch hier droht Umweltkatastrophe

Wissenschaftler warnen, dies gelte für knapp dreißig Prozent der Fläche Valencias – in der ebenfalls im Osten gelegenen Provinz Murcia seien 37 Prozent des Gebiets gefährdet, auf den Kanarischen Inseln sogar 57 Prozent.

Grund seien Bodenerosion, die Versalzung, zunehmende Asphaltierung von Flächen und Umweltverschmutzung, sagt Juan Sanchez vom Forschungszentrum für Wüstenbildung bei Valencia. Nicht zuletzt jedoch stecke auch der Klimawandel hinter dem Problem: Dieser sei „auf vielfältige Weise“ mit der Verwüstung verknüpft: „Wenn wir den Klimawandel nicht aufhalten, steigen in 25 bis 50 Jahren die Temperaturen, sintflutartige Regenfälle werden zunehmen – und die Bodenerosion auch“, sagt Sanchez. Viele Menschen seien davon überzeugt, dass die Wüstenbildung „nur Afrika, Asien oder Lateinamerika betrifft, aber wir sind ebenfalls bedroht“, warnt er – wie auch die Umweltschützer von Greenpeace, die jüngst feststellten, Spanien habe begonnen, sich klimatisch zu „afrikanisieren“.