Weihnachtsmusik auf der Plaza Mayor, Little Manhattan – und dann schon der Eurovision Song Contest

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Weihnachtsmärkte gibt es ja viele, aber der Markt auf der Plaza Mayor in Madrid gehört sicher zu den schönsten. Vor allem jetzt, wo viele Märkte in Mitteleuropa schon langsam aber sicher die Zelte einpacken, weil Weihnachten vorbei ist. In Spanien ist das ja aber eben nicht der Fall – die Geschenke bringen hier erst die Könige am 6. Januar. Bis dahin gilt: Weihnachten ist in vollem Gang. Und damit es neben Essen und Trinken auch noch etwas anderes zu bestaunen gibt, wird auf der Plaza Mayor gesungen.

Von den „Balcones de la Casa de la Panadería“ schallt es noch bis in den Januar hinein

Auf den alten und ehrwürdigen „Balcones de la Casa de la Panadería“ schallt es folglich noch bis in den Januar hinein mit spanischen Tönen. Bands wie Niña Vintage oder Yerba-Buena sorgen für gute Laune – wie die Hütten ja auch, in denen man in diesem Jahr vor allem Krippenfiguren, extravagante Sombreros oder auch Scherzartikel kaufen kann. Weihnachten ist in Spanien eben nicht so ernst wie andernorts. Am 28. Dezember wird sogar das gemacht, wofür man in Deutschland den 1. April erfunden hat. Man veräppelt die Mitmenschen mit allerhand Falschmeldungen. Kein Problem, dass immer noch Weihnachten ist.

Am 29. Dezember kommt die Chilenin Soledad Vélez

Bis 4. Januar spielen außerdem noch Pia Tedesco Swing & Cabaret, die sich um den Jazz verdient machen, dazu Kabarett und Comedy zu bieten haben (28. Dezember). Am 29. Dezember kommt die Chilenin Soledad Vélez , am 30. Dezember kommen die Deejais (so wird das in Spanien geschrieben) Fer & Rocket, am 4. Januar sorgt Romasito für ein Spektakel aus Flamenco und Rock. Alle Konzerte beginnen um 20 Uhr.

Die Wikipedia erklärt zum Thema Plaza Mayor: “Es handelt sich um einen rechteckigen Platz (129 Meter lang und 94 Meter breit), der komplett mit viergeschossigen Wohngebäuden umgeben ist. Diese weisen insgesamt 237 Balkone auf, die sich alle an der Platzseite befinden. Der Platz verfügt über neun Zugänge, von denen der bekannteste der sog. Arco de Cuchilleros („Bogen der Messerschleifer“) ist, welcher sich an der südwestlichsten Ecke befindet. In der Mitte der Nordseite des Platzes erhebt sich die Casa de la Panadería („Haus der Bäckerei“) – das wahrscheinlich älteste und berühmteste Gebäude des Platzes; ihr gegenüber liegt auf der Südseite die etwas später erbaute Casa de la Carnicería („Haus der Fleischerei“). Unter den Bogengängen, die rund um den Platz laufen und von Granitpfeilern getragen werden, befinden sich zahlreiche Gaststätten und Lokale, da der Platz einer der bekanntesten touristischen Anlaufpunkte Madrids ist. Ferner gibt es Geschäfte aus dem Bereich der Philatelie und Numismatik.”

Eurovision Song Contest: „Operación triunfo“ macht das Rennen

Kaum ist Weihnachten vorbei, steht auch bald schon wieder das alljährliche Festival des Eurovision Song Contest auf dem Programm. Spannend wie alle Jahre wieder war in Spanien vor allem die Wahl des Teilnehmers. Der wird 2018 wieder einmal aus dem TV-Hit „Operación triunfo“ ermittelt, also so etwas wie „Deutschland sucht den Superstar“. Aber diesmal wird der Sieger bei einer Gala ermittelt, bei der die fünf Finalisten sich dem Publikum präsentieren können. Wer dann bei der 63. Ausgabe des Song Contest dabei sein wird, soll per Abstimmung ermittelt werden.

Spanien gehört wie immer zu den Big Five

Der nächste Contest wird im portugiesischen Lissabon stattfinden, wo der letzte Gewinner herkam. Wie üblich zählen die Spanier zu den Big Five, die auch am Ende im Finale gesetzt sein werden. Genau wie Deutschland. Alleine deshalb, weil sie das ganze Spektakel eben auch finanzieren.

Rosa López 2002, Beth 2003 und Ramón 2004 waren gar nicht übel

Schon bei früheren Gelegenheiten kam der spanische Beitrag aus dem Umfeld von „Operación triunfo“. Rosa López 2002, Beth 2003 und Ramón 2004 hatten zuletzt das Rennen gemacht. Sie wurden auch ganz erfolgreich damit, belegten die Plätze sieben, acht und neun. Das Finale des Eurovision Song Contest 2018 wird dann am 12. Mai in Lissabon über die Bühne gehen.

Die Wikipedia weiß: “Mittlerweile haben fast alle europäischen Länder teilgenommen. Liechtenstein und der Vatikan sind die einzigen unumstritten unabhängigen Staaten Europas, die noch nie am ESC teilgenommen haben. Während Liechtenstein noch nie einen Rundfunkanbieter hatte, der auch EBU-Mitglied ist, ist Radio Vatikan in diesem Verband vertreten. In Liechtenstein existiert seit 2008 mit 1 FL TV ein Fernsehsender, der eine Mitgliedschaft in der EBU und eine Teilnahme am ESC anstrebt.

Marokko ist das einzige arabische Land beim Song Contest – und was passiert, wenn Australien gewinnt?

Marokko ist mit seiner Teilnahme am Wettbewerb 1980 das einzige arabische Land, das bisher beteiligt war. Noch nie am Wettbewerb teilgenommen haben die Länder des arabischen Kulturkreises Algerien, Tunesien, Libyen, Ägypten, Jordanien und Libanon, obwohl sie Mitgliedsländer der Europäischen Rundfunkunion sind, da sie sich (aus Solidarität mit den Palästinensern) weigern, zusammen mit Israel an einem solchen Wettbewerb teilzunehmen. Australien trat 2015 laut Aussage der EBU als einmaliger Jubiläumsgast an und war direkt für das Finale qualifiziert. Seit 2016 nimmt Australien als assoziiertes Mitglied der EBU, entgegen vorheriger Aussagen, weiter am Wettbewerb teil. Es ist jedoch eine Qualifikation über eines der Semifinale nötig.[4][5][6] Sollte Australien gewinnen, würde der ESC aber nicht in Australien, sondern in einem europäischen Partnerland ausgetragen, das der verantwortliche Sender SBS frei wählen kann.”

Chemical Brothers in Benidorm, Low Cost wird immer größer

Wem schon die Lust auf den Sommer zu schaffen macht, darf sich auf das immer beliebtere Festival Low Cost in Benidorm freuen. Im Herzen der Costa Blanca feiern zwar vor allem Engländer, aber das macht der guten Laune kein Problem – denn auch (und vor allem) Engländer mögen bekanntlich gute Musik. Mit dabei in diesem Jahr, so viel steht schon fest, sind die Chemical Brothers, dazu Phoenix. Das Festival wird vom 27. bis 29. Juli in der Ciudad Deportiva Guillermo Amor steigen, erwartet werden an jedem Tag mehr als 25.000 Fans. Eintrittskarten kosten zwischen 59 und 160 Euro.

Beni: Größte Hochhausdichte der Welt – aber am Strand sieht es aus wie eh und je

Benidorm, das weiß die Wikipedia, besitzt die größte Hochhausdichte (in Relation zur Einwohnerzahl) weltweit mit 345 Gebäuden mit mehr als zwölf Etagen. Aufgrund der immensen Hochhausdichte wird Benidorm auch gerne als „Little Manhattan“ bezeichnet. Was nur Puristen stören kann – denn das Nachtleben ist eben auch spektakulär. Und vom Strand aus gesehen sieht das Meer noch immer so ursprünglich und sauber aus wie vor tausend Jahren.

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