Die spanische amtliche Nachrichtenagentur EFE meldete unter Berufung auf Experten, die jüngsten Daten wiesen darauf hin, dass in einer Tiefe von rund 2000 Meter unter dem Meeresboden südlich von El Hierro eine Eruption eingesetzt habe.

Nach kanarischen Rundfunkangaben sind alle Tauchvereine auf der Insel angewiesen worden, alle Aktivitäten im Wasser einzustellen.

Auf der kleinsten der Kanarischen Inseln sind seit Juli etwa 9600 schwächere Beben registriert worden. Sie gelten als Vorzeichen für einen Vulkanausbruch.

Der heftigste Erdstoß hatte sich am vergangenen Samstagabend mit einer Stärke von 4,3 ereignet. Seit etwa zwei Wochen herrscht auf der Insel die Warnstufe «Gelb» – die rund 10 000 Bewohner müssen somit auf mögliche Evakuierungsaktionen vorbereitet sein.