Vor 25 Jahren: Exxon Valdez sinkt vor Alaska! “Deepwater Horizon & Co”

Die strömen beispielsweise bei Havarien von Tankern und Bohrinseln ins Meer. Hier einige schwere Unglücke seit der «Exxon Valdez»-Katastrophe vor Alaska im Jahr 1989:

20. April 2010: Die Explosion der vom BP-Konzern geleasten Bohrinsel «Deepwater Horizon» löst die bis dahin größte Umweltkatastrophe in der Geschichte der USA aus. Aus einem Leck sprudeln monatelang insgesamt bis zu 780 Millionen Liter Erdöl in den Golf von Mexiko. Mehr als 1000 Kilometer Küste wurden verschmutzt. Hunderttausende Tiere sterben.

7. Dezember 2007: Nach dem Zusammenstoß mit einem Lastkahn vor der Westküste Südkoreas fließen mehr als 12 500 Tonnen Öl aus dem leckgeschlagenen 147 000-Tonnen-Tanker «Hebei Spirit» ins Gelbe Meer. Die Küste wird auf einer Länge von mehr als 40 Kilometern verseucht.

14. August 2003: Der unter der Flagge Maltas fahrende griechische Tanker «Tasman Spirit» bricht vor dem pakistanischen Karachi auseinander und sinkt. Bis zu 35 000 Tonnen Rohöl ergießen sich ins Arabische Meer. Der 236 Meter lange einwandige Tanker war zwei Wochen zuvor auf Grund gelaufen. Bergungsmannschaften konnten 30 000 Tonnen Öl aus dem Schiff abpumpen.

19. November 2002: Der unter Bahama-Flagge fahrende griechische Großtanker «Prestige» bricht etwa 250 Kilometer vor Galicien (Spanien) auseinander und sinkt mit 77 000 Tonnen Schweröl an Bord im Atlantik. 64 000 Tonnen strömen ins Meer. Rund 1000 Kilometer Küste werden bei der größten Umweltkatastrophe Spaniens verseucht. Spanische Wissenschaftler schätzen die Zahl der durch die Ölpest verendeten Seevögel auf mindestens 250 000.

12. Dezember 1999: In rauer See bricht vor der Bretagne der in Malta registrierte italienische Tanker «Erika» auseinander. Fast 20 000 Tonnen Schweröl treten aus und verschmutzen rund 500 Kilometer Küste. Bis zu 300 000 Seevögel verenden.

15. Februar 1996: Der in Liberia registrierte Tanker «Sea Empress» läuft vor Südwales auf einen Felsen. Bis zu 80 000 Tonnen Erdöl laufen aus. Ein 1300 Quadratkilometer großer Ölteppich verschmutzt auch rund 200 Küstenkilometer um zwei Vogelschutzinseln.

3. Dezember 1992: Vor der nordspanischen Küste strandet der griechische Tanker «Aegean Sea», bricht auseinander und explodiert in der Bucht von La Coruna. Mindestens 72 000 Tonnen Rohöl laufen aus, Tausende Seevögel sterben. Die Küste Galiciens wird auf einer Länge von 200 Kilometern verschmutzt.