‘Vogue’ lehnt Kampagne mit Romeo Beckham ab

Die Modezeitschrift ‚Vogue‘ wird auf ihren Seiten keine eigenen Foto-Shootings mit Neu-Model Romeo Beckham präsentieren.

Der 10-jährige Sohn von Designerin Victoria und Fußball-Star David Beckham – der kürzlich als neues Gesicht einer Kampagne von ‚Burberry‘ bekannt gegeben wurde – ist von den Verantwortlichen des Magazins als schlicht zu jung deklariert worden.

Alexandra Shulman, Redakteurin der britischen Ausgabe des Magazins, twitterte: „Romeo Beckham @Burberry erfüllt nicht die Kriterien der Gesundheitsinitiative, die nur über 16-Jährige zulässt.“

Das Unternehmen hatte eine Initiative gestartet, die junge Models schützen soll, indem bei gesundheitlichen Bedenken eine Verweigerung der Berichterstattung vereinbart wurde. Alle 19 internationalen ‚Vogue‘-Redakteure stimmen dem zu.

In der Vereinbarung heißt es unter anderem, man werde nicht mit Models zusammenarbeiten, die jünger als 16 Jahre alt sind. Auch Modelle mit einer offensichtlichen Essstörung werden nicht berücksichtigt.

Diese Regelung besagt jedoch lediglich, dass die ‚Vogue‘ keine eigenständige Berichterstattung über das Nachwuchsmodel führen wird. Die Werbekampagne des britischen Fashion-Hauses wird trotz allem in der sogenannten Mode-Bibel erscheinen. Shulman erklärt: „Zur Verdeutlichung, der Bann für unter 16-jährige Models gilt für unsere Seiten. Wir kontrollieren nicht die Laufstege und Werbeanzeigen.“

Die Redakteurin fügt zudem an, man wolle sich an seine eigenen Grundsätze halten, könne aber nicht als „Nanny der Modewelt“ auftreten.