Vettel Weltmeister, Alonso weint: “Er hat es nicht verdient!”

So schreibt die Zeitung "Sport" aus Barcelona über die Pleite  Alonsos, einem bekennenden Fan des FC Barcelona: "Vettel hat den Titel nicht gewonnen, Ferrari hat ihn verloren!"

Dass Alonso, der nach dem Rennen den Tränen nahe war, überhaupt nur deshalb in Abu Dhabi hätte Weltmeister werden können, weil ihn Teamkollege Massa auf Ferrari-Geheiß beim Großen Preis von Deutschland verbotenerweise überholen lassen musste, wird von den spanischen Zeitungen generös übersehen.

Der Rest der internationalen Presse sieht die Dinge klarer. Das französische Blatt Le Figaro schreibt: "Vettel, das ist ein besonderer Ausdruck von Freiheit."

Vor allem die Tatsache, dass Vettel von seinem Team im Duell mit dem vor dem Finale in Abu Dhabi besser positionierten Rennstallrivalen Mark Webber freie Fahrt bekam, wurde immer wieder betont – nicht ohne Häme mit Blick auf die Teamorder-Spezialisten von Ferrari.

"Vettel schnappt sich den Ruhm und Alonso staunt – es war ein Triumph des Fair Play, der verhinderte, dass Alonso als befleckter Champion gekrönt wird, nachdem Felipe Massa ihm den Sieg in Deutschland schenken musste", schrieb das britische Boulevardblatt The Sun. Und der Daily Mail befand: "Gerechtigkeit ist geübt."

Immerhin ein wenig Fairness ließ die spanische Zeitung "El Pais" gelten: "Red Bull fuhr ein perfektes Rennen und gewann auf erhabene Weise die Weltmeisterschaft." Von Sebastian Vettel fehlt in dem Satz allerdings jede Spur … (SAZ, dpa; Foto: Wikipedia)

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