In Tarragona planten zwei Rumänen, ein zwei und ein vier Jahre altes Mädchen für 30.000 Euro auf einem nahe gelegenen Spielplatz zu verkaufen. 

Die Mutter der Kinder überlegte nicht lange, lief in eine Bäckerei und bat um Hilfe: “Er hat mich geschlagen, bitte rufen Sie die Polizei”, erklärte sie der Ladenbesitzerin. 

Als diese zum Hörer griff, weinte die Rumänin: “Die Kinder, die Kinder, er hat sie für viel Geld verkauft!”

Gemeinsam gaben sie eine Anzeige auf, die Mutter hatte panische Angst, gemeinsam mit ihrem Mann verhaftet zu werden. Sie erklärte der Polizei, sie habe am Abend zuvor versucht, ihren Mann und ihren Bruder von der fixen Idee, die Kinder zu verkaufen, abzubringen. 

Diese haben sie daraufhin geschlagen und bedroht. Am nächsten Tag nahmen sie ihr die Kinder weg.

Der Ehemann konnte bereits kurze Zeit später gefasst werden. Er gestand, dass sich die beiden Mädchen mit ihrem Onkel auf einem Spielplatz in der Nähe befänden. 

Die Polizei fand die Kinder rechtzeitig, um den Handel zu verhindern. Die vermeintlichen Käufer konnten allerdings nicht gefasst werden. 

Derweil ist der Vater der beiden Mädchen mittlerweile wieder auf freiem Fuß. Er wurde am Freitag gegen Auflagen frei gelassen. Die Polizei ermittelt jetzt, ob möglicherweise ein Kinderhändlerring hinter dem geplanten Verkauf der Kinder steckt. 

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