Venedig – Die italienische Stadt der Liebe

Der Markusplatz ist der berühmteste Platz in ganz Venedig und ist umringt von einigen der bekanntesten Sehenswürdigkeiten Venedigs. Bildquelle: photosforyou / pixabay.com

In Italien gibt es viele zauberhafte Städte, aber keine verzaubert wohl so wie die Stadt der Liebe – Venedig. Die Lagunenstadt lockt aber nicht nur mit wunderschönen Bauten und traumhaften Wasserwegen, sondern auch mit viel Ruhe, Autos sind nämlich verboten.

Wer an Venedig denkt, hat vor allem die vielen Brücken und beeindruckenden Bauwerke im Kopf. Der nahe gelegene Badestrand Lido ist vielen allerdings nicht bekannt. Durch die Kombination aus Kultur, Shopping und Badestrand wird ein Urlaub in Venedig zu einem Trip, bei dem jeder auf seine Kosten kommt.

Der Markusplatz und seine Bauwerke

Der Markusplatz in Venedig ist der größte und wohl bekannteste Platz der Stadt im italienischen Norden. Auf dem Platz selbst finden sich zwei Säulen, die eine besondere Bedeutung haben. Eine der Säulen ist mit einem geflügelten Löwen verziert, dem Markuslöwen, die andere Säule trägt den Theodorus. Früher wurden die Hinrichtungen zwischen den beiden Säulen durchgeführt, weswegen es Unglück bringen soll, die Säulen zu durchqueren.

Rund um den Markuplatz stehen der Dogenpalast, der Markusdom und der Markusturm. Der Dogenpalast war früher der Sitz der 120 Dogen sowie der Staatsoberhäupter. Noch heute zeugt das beeindruckende Bauwerk von der venezianischen Baukunst. Der Palast ist aber nicht nur von außen prunkvoll anzusehen, auch das Innere des Dogenpalasts ist kunstvoll ausgestattet mit Gemälden großer Maler.

Die Brücke am Dogenpalast verbindet ihn mit den venezianischen Gefängnissen. Die Gefangenen überquerten diese Brücke und der Geschichte nach seufzten sie der Sonne nach, die sie nie mehr sehen sollten. Einer dieser Gefangenen war der berühmte italienische Casanova.

Seufzerbrücke mit Gondelfahren in Venedig.

Die Seufzerbrücke ist eine der vielen Brücken in Venedig und verbindet den Dogenpalast mit den venezianischen Gefängnissen. Bildquelle: nicolaluisa / pixabay.com

Der Markusdom liegt an der Ostseite des Markusplatzes und ist die Hauptkirche Venedigs, die Kathedrale des Patriarchen von Venedig. Zum Dom gehört der Markusturm, der Campanile di San Marco. Campanile sind freistehende Kirchen-Glockentürme, so ist der Markusturm zwar Teil des Markusdoms, aber trotzdem eine eigenständige Sehenswürdigkeit. Weiterhin ist es das höchste Gebäude der Lagunenstadt.

Eine Fahrt auf dem Canal Grande

Am größten Platz Venedigs, dem Markusplatz, beginnt der Canal Grande, die Hauptwasserstraße Venedigs. Sie ist vier Kilometer lang und bis zu 70 Meter breit. Den Kanal entlang kann man bei einer Gondelfahrt über 200 Adelspaläste bestaunen. Neben den Palästen kann zudem die Rialto Brücke vom Wasser aus besichtigt werden, denn diese überbrückt mit einer Länge von 48 Metern den Canal Grande. Die Brücke verbindet die Stadtteile San Marco und San Polo. Den Namen hat die Brücke von dem Gebiet Rialto im Stadtteil San Polo.

Die Rialtobrücke ist eine der bekanntesten Brücken Venedigs.

Die Rialtobrücke ist eine der vier Brücken, die über den Canal Grande führt, die Hauptwasserstraße von Venedig. Bildquelle: huebistar / pixabay.com

Inselhopping auf venezianisch – Murano, Burano und Torcello

Um die italienische Lagunenstadt herum gibt es zahlreiche Inseln, darunter die im Nordosten liegenden Inseln Murano, Burano und Torcello. Murano ist vor allem für seine Handwerkskunst bekannt, vorwiegend die Glasbläserei. Dort kann man nicht nur herausragende Glaskunst kaufen, sondern auch bestaunen, wie diese hergestellt wird.

Ein Wassertaxi bringt Urlauber zu den Inseln um Venedig.

Rund um Venedig liegen einige Inseln, die einen Besuch wert sind, ein Wassertaxi bietet eine tolle Reisemöglichkeit. Bildquelle: cocoparisienne / pixabay.com

Eine der größten Inseln der Lagunenstadt Venedig ist Burano. Die Insel besticht durch die malerischen Häuser, die allesamt kunterbunt gestrichen sind. Grund dafür ist, dass die auffallend bunten Häuser für eine sichere Heimkunft der Fischer sorgen sollen. Durch die malerischen Farben der Häuser ist die Insel schon von weitem gut zu erkennen.

Neben Murano und Burano wirkt Torcello eher unscheinbar, die Insel besticht nicht durch Handwerk oder bunte Häuser, sondern vielmehr durch friedliche Natur und Kirchen. Aufgrund der vielen kirchlichen Bauten wird Torcello auch Kircheninsel genannt. Früher war die Insel der Bischofssitz.

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