Van Nistelrooy beim HSV: “Ich kann mich nicht richtig freuen”

Nur einem galt die ungeteilte Aufmerksamkeit: "Van the Man" – der königliche Zugang von Real Madrid – ist die neue Attraktion der Bundesliga.

Es war eher eine Notlösung von Trainer Bruno Labbadia, den 33-Jährigen zwei Wochen nach seiner Verpflichtung erstmals in den Kader zu nehmen.

Denn eigentlich ist Rutgerus Johannes Martinus van Nistelrooy noch nicht soweit: Die lange Zwangspause und die Tatsache, dass der ehemalige Torschützenkönig der Elite-Ligen in Spanien, England und Holland seit September nur zwei Pflichtspiel- Kurzeinsätze hatte, verbaten eigentlich einen Einsatz in Köln.

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Es wurde ein kurzer, und der Effekt blieb ebenfalls aus: Tatenlos musste van Nistelrooy zuschauen, wie der 1. FC Köln aus einem 1:3 noch das 3:3 machte. Ihm tat es einfach nur "weh, die Enttäuschung ist da, ich kann mich nicht freuen".

Doch dies galt allein für das Resultat. Ansonsten ist er froh, dass er endlich wieder tun darf, was er am besten kann: Auf dem Platz sein, Bällen und Toren nachjagen. "Ich bin glücklich, erstmals dabei gewesen zu sein" – van Nistelrooy frönte olympischem Gedankengut. Und die Liga hat ein neues Zugpferd.

Ex-HSV-Profi Rafael van der Vaart dagegen feierte bei Real Madrid nach dreiwöchiger Verletzung sein Comeback. Gegen Espanyol Barcelona wurde er sieben Minuten vor Spielende für Kapitän Raúl eingewechselt, die Königlichen gewannen 3-0.  (SAZ, dpa)

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Fotos: dpa

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