Valencia verliert – aber immerhin mit Hildebrand

David Villa brachte die Valencianer erst in Führung, aber Didier Drogba (Bild) sorgte in der 71. Minute für die Entscheidung zugunsten der Londoner. Das Spiel war auf Seiten Valencias als Revanche für die bislang erlittenen Niederlagen bewertet worden. Diese Revanche ging sichtlich danaben.

Am Ende macht es eben keinen Sinn, darüber zu spekulieren, ob nun der Trainer die Mannschaft aufstellt oder der Mäzen, wie dies im Vorfeld des Spiels mit sichtlicher Häme getan wurde.

Immerhin gibt es aus deutscher Sicht eine positive Nachricht: Im Tor stand Timo Hildebrand, und dies, obwohl Stammtormann Santiago Canizares wieder von seiner Verletzung genesen war. Wie es aussieht, hat der Ex-Stuttgarter derzeit gute Karten bei Trainer Quique Sanchez, der dem Deutschen den Vorzug gab.

Allerdings sagte Sanchez auch, dass es derzeit keinen Sinn mache, über die Torwartfrage zu spekulieren. Denn er wisse überhaupt nicht, welcher der beiden Spieler momentan der bessere sei – die Abwehr sei einfach zu gut und lasse kaum Chancen für den Gegner zu. Das stimmte sogar gegen Chelsea. Denn von der drei Schüssen, die aufs Tor von Hildebrand kamen, landeten zwei im Netz, unhaltbar für Hildebrand. Der hat nun vier Spiele in Folge absolviert, nur zwei Gegentore kassiert, aber kaum einen Ball halten können. Valencia ist derzeit kein einfaches Pflaster für Torleute.