USA: Obama fegt Hillary Clinton aus South Carolina

Damit erfüllt sich das Schicksal Obamas: Der Schwarze, der wie kein anderer für einen Neuanfang der USA kämpft und dabei vor allem auch die Rassenschranken weiter einreißen will, wird ausgerechnet von den Schwarzen unterstützt. Denn die wählten fast ausschließlich ihn: 80 Prozent der Schwarzen wählten „ihren“ Mann. 530.000 Demokraten stimmten am Samstag ab, vor vier Jahren waren es nur 280.000.

Ob die Demokraten bei der nächsten Wahl zum US-Präsidenten den Newcomer Obama ins Rennen schicken werden oder die Vertreterin des politischen Establishments, Hillary Clinton, ist damit so offen wie eh und je.

Als Schlüssenwähler in den USA gelten in diesem Jahr die „Latinos“, die mehr als zehn Prozent der Wähler stellen. Bislang stehen sie hinter Hillary Clinton, da sie traditionell nicht die besten Beziehungen zur schwarzen Bevölkerung pflegen.