Unwetter: 40 Einwanderer fliehen nach Melilla

Während viele Menschen unter den schweren Schäden leiden, die ihre Häuser teilweise unbewohnbar gemacht haben, freuen sich einige Flüchtlinge “ohne Papiere”, dass sie den Weg in den Westen – zumindest vorerst – geschafft haben. 

Rund 40 Afrikaner sind am Montag von Marokko aus in die spanische Exklave Melilla geflohen, nachdem die Grenzanlagen durch schwere Unwetter stark beschädigt worden waren. 

Nach Angaben des spanischen Zivilschutzes wurden 17 Flüchtlinge nach dem Überqueren des marokkanischen Grenzpostens in Beni-Enzar von der Polizei festgenommen, rund 20 entkamen. 

Die Afrikaner gelangten den Angaben zufolge durch einen Bach nach Melilla. Die Absperrungen in dem Bach waren durch schwere Regenfälle am Sonntag schwer beschädigt worden und zum Teil sogar eingestürzt. Melilla verstärkte seit dem Unwetter die Präsenz des Zivilschutzes an der Grenze.