Baierbrunn (ots) –

Bei älteren Menschen, die seit 15 oder mehr Jahren Diabetes haben, tritt gar nicht so selten ein Problem auf: Untergewicht. Der Grund: Über die Jahre bildet die Bauchspeicheldrüse immer weniger Insulin. Der Blutzucker steigt, und der Körper kann die Energie aus der Nahrung nicht optimal verwerten, erklärt das Apothekenmagazin „Diabetes Ratgeber“.

Gewichtsverlust kann aber auch andere Gründe haben, etwa eine andere Krankheit oder psychische Probleme. Auf jeden Fall sollte man Arzt oder Ärztin informieren, wenn die Pfunde plötzlich purzeln.

Was hilft: Essen und trinken, was schmeckt. Auch wenn das Mehr an Kalorien idealerweise nicht nur über Sahnetorte und Limonade abgedeckt wird. Low-Fat hat spätestens mit zunehmendem Alter ausgedient. Also Quark und Joghurt lieber in der fettreichen Variante wählen. Hochwertige Öle wie Lein- oder Rapsöl übers Gemüse träufeln.

Walnüsse und gelegentlich fette Seefische wie Lachs oder Hering liefern Omega-3-Fettsäuren, die Herz und Gefäße schützen.

Auch gemeinsam essen, etwa an Senioren-Mittagstischen, wo mitunter sogar zusammen gekocht wird, kann hilfreich sein.

Am gesündesten, sagt Professor Andreas Fritsche, Diabetologe und Ernährungsmediziner aus Tübingen, „ist ein minimales Übergewicht mit einem Body-Mass-Index von 25 bis 27 für ältere Menschen mit Diabetes.“

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