Unberührte Landschaft und atemberaubende Natur: Island lohnt sich zu jeder Jahreszeit

Island von seiner schönsten SeiteBild: Die faszinierende Welt Islands bietet Naturschauspiele par excellence. Bildquelle: RHG – 263605307 / Shutterstock.com

Unberührte Landschaft und atemberaubende Natur: Island lohnt sich zu jeder Jahreszeit

Island von seiner schönsten Seite

Bild: Die faszinierende Welt Islands bietet Naturschauspiele par excellence. Bildquelle: RHG – 263605307 / Shutterstock.com

Für Naturliebhaber ist ein Urlaub fernab von der Feinstaubbelastung in den Metropolen dieser Welt oftmals eine wahre Offenbarung. Dem naturaffinen Menschen bieten sich dabei gleich eine ganze Reihe von faszinierenden Reisezielen. Abhängig davon, ob Sie eher der Sonne und damit warmen Temperaturen oder einem Winterurlaub zugeneigt ist, können Sie primär bei Präferenz der zweiten Alternative vor allem in Island voll und ganz auf Ihre Kosten kommen. Warum Island aber nicht nur im Winter absolut lohnenswert ist und was Sie dort unbedingt gesehen haben müssen, erfahren Sie im Folgenden.

Allgemeine Informationen zu dem atemberaubenden Inselstaat

Island ist als flächenmäßig zweitgrößter Inselstaat Europas den meisten Menschen vor allem durch seine vielen

  • Seen und
  • Wasserfälle

bekannt. Südöstlich von Grönland gelegen beträgt Islands Fläche sagenhafte 103.000 Quadratkilometer. Dass Island sogar beachtliche Erhebungen zu bieten hat, wissen die wenigsten. Mit 2100 Metern Höhe ist nämlich der Hvannadalshnukur der höchste Berg des Landes.

Hvannadalshnukur – der höchste Berg des Landes

Bild: Mit 2100 Metern Höhe ist nämlich der Hvannadalshnukur der höchste Berg des Landes. Bildquelle: Andrezej – 195540833 / Shutterstock.com

Neben dem bereits erwähnten ausgeprägten Wasserreichtum ist die Landschaft Islands vor allem durch den vorherrschenden Vulkanismus charakterisiert. Ebenfalls sofort herausstechend ist die große Zahl von Gletschern, die Island seine ganz eigene optische Beschaffenheit verleihen. Wie aufgrund der geographischen Lage des Landes nicht anders zu erwarten ist, ist das Klima von Island ozeanisch kühl, wobei die Niederschlagsmenge bei 2-4 Meter pro Jahr liegen kann. Obwohl insbesondere die Winter in Island kalt ausfallen, so ist das Klima im Allgemeinen dennoch weniger kalt als dies bei Ländern der Fall ist, die auf dem gleichen Breitengrad liegen. Dies ist darauf zurückzuführen, dass der Island nahe Golfstrom Milde mit sich bringt. Temperaturtechnisch liegt das Resultat im Sommer bei 12-15 Grad Celsius und im Winter bei 0-3 Grad Celsius.

Das sind die besten Ziele für einen Island-Urlaub im Sommer

Sofern Sie demnächst einen Urlaub auf Island erwägen, sollten Sie sich bereits im Vorfeld fragen, was Sie auf jeden Fall sehen möchten und was in Ihrer Priorität eher weiter hinten angesiedelt ist. Grundsätzlich gilt, dass Island das ganze Jahr über hervorragend bereist werden kann. Nichtsdestotrotz lohnt sich das eine im Winter und das andere im Sommer mehr. Wer beispielsweise besonders gerne Sonnenuntergänge oder Lichtspektakel am Himmel beobachten möchte, dem sind ganz klar die Monate Mai, Juni und Juli zu empfehlen. Während dieser Zeit ist es auf Island wegen der geographischen Lage nahezu immer hell. Besser bekannt dürfte den meisten dieses Phänomen als Mittsommernacht sein. Während der bereits angesprochenen Sommermonate Juni und Juli ist im Übrigen die Hauptsaison auf Island. Wie der Name schon suggeriert, besuchen während dieser beiden Monate und zusätzlich noch im Monat August die meisten Menschen den Inselstaat. Zwar sind die Temperaturen wie bereits eingangs erwähnt bei weitem nicht so sommerlich wie beispielsweise in Deutschland, können jedoch aufgrund der Sonneneinstrahlung an geschützten Plätzen des Landes eine wohltuende Wärme entfalten. Ebenfalls während der Sommermonate gut geeignet: Das Hochland und die Beobachtung der Fauna. Zusammenfassend für einen Sommerurlaub auf Island steht die nachfolgende Tabelle:

Erlebnis Reisezeit
Lichtspektakel und Sonnenuntergänge Mai, Juni und Juli
Hauptsaison/Tourismuseinrichtungen Juni, Juli und August
Hochland Juli und August
Erkundung der Fauna April, Mai und Juni

Das sind die besten Ziele für einen Island-Urlaub im Winter

Touristen stehen auf massiven Eisblöcken

Bild: Im Winter zeigt sich Island von seiner eisigen Seite. Bildquelle: Dennis van de Water – 312435821 / Shutterstock.com

Wer seine persönlichen Vorlieben besser während eines Winterurlaubs erfüllt sieht, der kann selbstverständlich auf Island auch einiges erleben. Offenkundig hervorragend geeignet sind die Monate September und Oktober für Fans der Jahreszeit Herbst. Während dieser Monate steht die Sonne auch auf Island in einem recht flachen Winkel, sodass die Lichtstimmung vorrangig von

  • weichen Schatten und
  • warmen Farbtönen

geprägt ist. Rot, gelb und braune Landschaft fügt sich hierbei in einen hervorragenden Kontrast zum stahlblauen Himmel an klaren Tagen ein. Ein netter Nebeneffekt der schon etwas kühleren Temperaturen ist auch, dass die Zahl der Touristen schon deutlich rückläufig ist. Von September bis April kommt außerdem als Argument pro Island-Urlaub hinzu, dass Sie mit etwas Glück auch Polarlichter sehen können. Die allseits beliebten Himmelsspektakel, die sogar schon einmal in Deutschland zu sehen waren, kommen

  • durch das Auftreffen geladener Teilchen auf die Atmosphäre der Erde zustande und
  • sind in der Regel nur in der Nähe der magnetischen Pole überhaupt zu sehen.

Da das Ganze jedoch immer ein gewisses Glücksspiel ist und niemand genau vorhersagen kann, wann die Lichter auftreten, bieten einige Hotel sogar einen Service an, der seine Bewohner aus dem Schlaf holt, wenn die Himmelserscheinung in Aktion tritt. Wer es komplett winterlich mag, der sollte Island hingegen in den typischen Wintermonaten von November bis Februar respektive März bereisen. Wie schon erwähnt sind die Temperaturen mitunter in Deutschland sogar kühler, sodass keine ganz so dicke Kleidung erforderlich ist. Mit Schneefällen ist während dieser Zeit besonders im Hochland zu rechnen. Die Menge an Tageslicht ist im Vergleich zu Deutschland dennoch mehr als halbiert, wobei etwa der Anblick gefrorener Wasserfälle für alles entschädigt. Zur besseren Übersicht auch hier eine Tabelle:

Erlebnis Reisezeit
Herbstliche Farben September und Oktober
Polarlichter sehen September bis April
Winter auf Island November bis Februar

Die besonderen Sehenswürdigkeiten sind für jeden ein Muss

Neben den soeben dargestellten jahreszeitenbezogenen Spektakeln Islands gibt es natürlich auch etliche Sehenswürdigen, die sich unabhängig von Frühling, Sommer, Herbst oder Winter anschauen lassen. Die Hauptstadt Reykjavik bildet den Anfang und stellt die nördlichste Hauptstadt der Erde dar. Der Stadtname bedeutet übersetzt

  • so viel wie rauchende Bucht und
  • hat seinen Ursprung in den dampfenden Quellen, die zwar nicht direkt in Reykjavik aber im näheren Umland zu beobachten sind.

Wer sich voll und ganz dem Natururlaub verschrieben hat, der darf auf keinen Fall den Wasserfall Dettifoss verpassen. Wiederum übersetzt bedeutet dies so viel wie stürzender Wasserfall. Besonders beeindruckend ist die schiere Dimension, die an einer Fallhöhe von rund 45 Metern zu erkennen ist. Myvatn und Jökulsarlon bieten additiv

  • eine traumhafte Seenlandschaft respektive
  • eine Gletscherlagune, die
  • zugleich auch eine Filmkulisse darstellt.

Bekannte Filme wie „Tomb Raider“ oder „James Bond – Stirb an einem anderen Tag“ wurden unter anderem hier abgedreht. Besonders reizvoll ist deshalb eine Bootstour, die der Veranstalter Icelagoon für eine breite Masse möglich macht. Abgerundet wird der landschaftlich anspruchsvolle Island-Urlaub durch einen Besuch im Nationalpark. Dieser ist nicht sehr groß, aber bietet immerhin Führungen, die von der Verwaltung des Parks selbst durchgeführt werden.

Fazit

Im Rahmen des Fazits zu einem Urlaub im Island lässt sich festhalten, dass das Land derart vielfältig ist, dass es eine Sache der persönlichen Präferenz ist, zu welcher Zeit der Urlaub am meisten Sinn macht. Abhängig davon, was Sie sehen möchten und ob größere Touristenansammlungen ein Problem darstellen, eignet sich zum Beispiel für das Betrachten spektakulärer Sonnenuntergänge insbesondere die Sommersaison. Während dieser Zeit sind naturgemäß jedoch mehr Touristen vor Ort, als dies etwa im Winter der Fall ist. Gleichermaßen sind die Preise zur Hauptsaison auch etwas höher. Machen Sie sich anhand der obenstehenden Tabellen klar, was Sie primär interessiert und entscheiden Sie sich dann für den optimalsten Reisezeitpunkt.

Bildquellen:

RHG – 263605307 / Shutterstock.com

Andrezej – 195540833 / Shutterstock.com

Dennis van de Water – 312435821 / Shutterstock.com

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