In Deutschland stöhnt man über das ewige Regenwetter. 

In Spanien fragt man sich wieder einmal – reichen in diesem Sommer die Wasserreserven? Oder werden, wie bereits vor zwei Jahren, Schwimmbäder geschlossen bleiben und Sperrstunden für den Wasserverbrauch eingerichtet? 

Fest steht, Spanien darf sich auf einen besonders regenarmen Frühling einstellen. Wahrscheinlich sind mehr als 60 Jahre vergangen, seit es zum letzten Mal so trocken war. Vergessen die Unwetterkatastrophe im Oktober an der Costa Blanca, oder die jährlichen Überflutungen an Kataloniens Küste. 

Seit Jahresbeginn sind durschnittlich gerade einmal 2,8 Liter Regen pro Quadratmeter gefallen. Das Umweltministerium warnt: Der Segura, der Guadalquivir und der Ebro, die mitunter gröβten Flüsse des Landes, führen viel zu wenig Wasser. Die Reserven sind nur zu 45 Prozent gefüllt. 

In Murcia und Barcelona wurden nun erste Hinweise zum Wassersparen an die Bevölkerung verteilt.

Unsere Karte zeigt Spanien und die Landstriche, die in Zukunft am meisten unter der Wasserknappheit zu leiden haben. Besonders in den roten Gebieten wird extreme Trockenheit erwartet.