Überschwemmungen: Nun hat es Katalonien erwischt

Die meisten Vorfälle ereigneten sich in Tarragona und Umgebung. Um 5.30 Uhr wurde von der autonomen Regierung der Notallplan für Überschwemmungen aktiviert.

Zwischen vier und sechs Uhr morgens gingen hunderte von Anrufen bei der Feuerwehr von Tarragona ein. In den meisten Fällen handelte es sich um überflutete Wohnungen und Geschäfte im Erdgeschoss.

In ganz Katalonien, speziell aber in den Ferienorten Salou und Cambrills, boten sich Bilder von Fahrzeugen, die herrenlos durch die Straβen schwammen. Derartige Zustände scheinen in Spanien in den Herbstmonaten bereits zum Alltag zu gehören.

Nachdem in den vergangenen Wochen wiederholt das Land Valencia und Andalusien von starken Regenfällen und Überschwemmungen heimgesucht worden waren, haben immer mehr Regionen der Iberischen Halbinsel ähnliche Erfahrungen machen müssen. 

Der Madrider Vorort Coslada wurde innerhalb von zwei Monaten vier Mal von den Wassermassen überrascht. Dabei kam eine Frau ums Leben, die von einer Flutwelle mitgerissen worden ist, als sie sich aus ihrer überschwemmten Wohnung auf die Straße retten wollte.

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