Überlebende in Madrid: “Ich sprang einfach nach draußen”

"Sie befinden sich in einem äußerst kritischen Zustand", bestätigte ein Sprecher der Gesundheitsbehörde. 

"Derzeit werden 19 Menschen in den Krankenhäusern der Region behandelt". 

Sechs weitere Personen befänden sich in einem "kritischen" Zustand und acht stünden "in einem günstigen Zustand unter Beobachtung". Zudem gebe es eine Leichtverletzte. 

Junge Frau sprang aus dem Flugzeug, bevor es in Flammen aufging

Das unbeschreibliche "Glück im Unglück" ist einer jungen Spanierin wiederfahren, die mit nur leichten Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert worden ist. 

Auf die Frage der Sanitäter, wie sie praktisch "unbeschadet" aus der brennenden Maschine entkommen konnte, erzählte sie, ihre guten Nerven und eine riesen Portion Glück hätten sie gerettet: 

"Als das Flugzeug beim Aufprall in zwei Teile zerbrach, schnallte ich mich blitzschnell ab. Aus einem höher gelgenen Part der Maschine konnte ich nach draußen springen, noch bevor alles lichterloh in Flammen stand". 

Identifizierung der Todesopfer wird mindestens zwei Tage lang dauern

Für die Identifizierung der 153 Todesopfer dürften die Experten nach Angaben von Spaniens Infrastrukturministerin Magdalena Alvarez zwei Tage benötigen. "Bislang wurden sie über digitale Fingerabdrücke identifiziert, und

in einigen Fällen werden DNA-Tests notwendig sein", sagte Alvarez. Rettungskräfte hatten nach dem Unglück von stark verkohlten Leichen gesprochen.