Die Zahl der Buchungen sei höher als im vorigen Jahr, teilte die Pauschalreisetochter des Tui-Konzerns mit.

Während sich die britischen Urlauber angesichts der schwachen Konjunktur im Land weiter zurückhielten, freut Tui sich in Deutschland über wachsende Reiselust.

In der ersten Hälfte des Geschäftsjahres, das am 1. Oktober beginnt, verbuchte Tui Travel unter dem Strich einen Verlust von 255 Millionen Pfund (290 Mio Euro), ein Fünftel weniger als ein Jahr zuvor. Die Erlöse kletterten um fünf Prozent auf 5,2 Milliarden Pfund.

Reiseveranstalter schreiben im Winter in der Regel rote Zahlen. Ihren Gewinn fahren sie in der Hauptreisezeit im Sommer ein.

Die Unruhen in Nordafrika kosteten Tui Travel wegen der Buchungsausfälle und Rückholaktionen rund 29 Millionen Pfund. „Dank unseres flexiblen Geschäftsmodells konnten wir auf die Lage in Ägypten und Tunesien schnell reagieren“, sagte Tui-Travel-Chef Peter Long.

Reisen nach Spanien, Griechenland und in die Türkei seien stärker nachgefragt worden. Das Unternehmen habe seine Angebote für diese Länder entsprechend ausgeweitet.