Tsunami in Chile: “Behörden haben nicht rechtzeitig gewarnt”

"Die Folgen des Erdbebens in Chile wären noch viel schlimmer gewesen, wenn das Land bei der Modernisierung nicht so große Fortschritte gemacht hätte.

Auf der anderen Seite hätten viele Menschenleben gerettet werden können, wenn die Behörden rechtzeitig vor dem Tsunami gewarnt hätten.

Das Erdbeben macht die zwei Seiten Chiles deutlich. Das Land befindet sich in einer raschen Entwicklung, schleppt aber noch Relikte aus der Vergangenheit mit sich herum.

Letzteres wurde besonders bei dem Machtvakuum und den Plünderungen deutlich. Chile weist noch erhebliche soziale Ungleichgewichte auf.

Die Ausmaße einer Katastrophe hängen immer direkt mit Armut und Effektivität zusammen. Anders ausgedrückt: Das Funktionieren der Institutionen ist entscheidender als die Richter-Skala." (SAZ, dpa)

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Foto: Lampernas 2.0 (Flickr)