Die englische Presse schießt jetzt eisenhart und ganzseitig gegen Kate und Gerry McCann zurück, nachdem die Express-Gruppe vor Wochen nach einem Gerichtsprozess gezwungen wurde, sich bei Maddies Eltern für ihre vermeintlich unfaire Berichterstattung zu entschuldigen.

Was Maddie am Tag ihres Verschwindes sagte, ist nun aber keine Spekulation, sondern traurige Tatsache. Kate McCann gab es nach dem Verschwinden Maddies der Polizei zu Protokoll, um ihre Entführungsthese zu stützen.

Demnach habe Maddie am 3. Mai ihre Eltern gefragt, warum sie am Abend zuvor nicht im Zimmer waren, um sie und ihre Geschwister zu trösten. Kate und Gerry spekulierten: Warum waren sie wach und hatten Angst? War vielleicht schon am Abend des 2. Mai ein Entführer im Zimmer und hat die Lage sondiert?

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McCanns außer sich vor Wut über die Veröffentlichung des Protokolls

Angeblich, so die Daily Mail, hätten die McCanns kurzzeitig darüber nachgedacht, besser auf ihre Kinder aufzupassen. Dann aber sind sie am selben Abend wieder in die nahe Tapas-Bar, um mit ihren Freunden zu dinieren.

Fakt ist: Kate und Gerry McCann sowie ihre sieben Freunde pflegten in ihrem Urlaub jeden Abend auswärts zu essen und ihre Kinder alleine zu lassen. Dies könnte ein möglicher Entführer tatsächlich ausgenutzt haben.

Wie auch immer: Die McCanns sind außer sich vor Wut, dass das Polizeiprotokoll an die Öffentlichkeit kam – ausgerechnet am Donnerstag, als sie in Brüssel bei der EU für ein europaweites Warnsystem für entführte Kinder warben. McCann-Sprecher Clarence Mitchell: "Das ist unglaublich, irgend jemand will uns damit schaden."

Bestätigen mussten die McCanns gleichwohl die Version der britischen Zeitungen, da half alles Jammern nichts.

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