Eine Transsexuelle aus Barcelona ist es leid. Aus Ärger über die “falschen Versprechungen” der Gesundheitsrätin Marina Geli ist Marta Salvans kurzerhand in den Hungerstreik getreten. 

Ihre Forderung: Die Kosten für die Operation zur Geschlechtsumwandlung und die darauf folgende Hormontherapie sollen von der Krankenkasse übernommen werden. Genau das wurde von Geli versprochen, bisher allerdings noch nicht in die Tat umgesetzt. 

Geldnot verleitet Transsexuelle zur Prostitution

Bereits seit Sonntag verweigert die Transsexuelle jegliche Nahrungsaufnahme. Laut Marta führen die hohen Kosten für die Operation viele Transsexuelle dazu, als Prostituierte zu arbeiten, um genügend Geld zu verdienen. Die Geschlechtsumwandlung wird von diversen Privatkliniken in Spanien vorgenommen. Viele reisen aber auch nach Thailand und lassen sich dort operieren.

Big Brother als Sprungbrett zur heiß ersehnten OP

In Spanien sorgte die letzte Staffel von “Big Brother” für Aufsehen, weil sich unter den Bewohnern eine transsexuelle Teilnehmerin befand. Die übrigen Hausbewohner hatten davon keine Ahnung. 

Die gerade einmal 18-jährige “Amor” (Bild) träumte bereits seit ihrer Kindheit davon, eines Tages als Frau leben zu können. Bis zu ihrem 18. Geburtstag wartete sie mit der Bewerbung bei “Big Brother”, um das Preisgeld für eine Geschlechtsumwandlung zu verdienen. 

Amor verlieβ zwar nicht als Gewinnerin das Haus, erhielt jedoch zahlreiche Angebote für Exklusiv-Interviews und Talkshows, sodass sie problemlos das Geld für eine Operation ersparen konnte. Mittlerweile ist Amor operiert und konnte ihren Traum von einem Leben als Frau verwirklichen.